20.07.2016 | Wohnungswirtschaft

Hamburger Saga GWG will Wohnungsneubau verdoppeln

Zentrale der Saga GWG in Hamburg-Barmbek
Bild: Tobias Stäbler

Die Saga GWG hat angekündigt, mittelfristig durchschnittlich 2.000 Wohnungen pro Jahr bauen zu wollen. Bisher hatte das kommunale Hamburger Unternehmen jährlich mit dem Bau von 1.000 Wohnungen begonnen.

Vorstand und Geschäftsführung Dr. Thomas Krebs und Wilfried Wendel stellten die Ergebnisse aus dem Geschäftsbericht 2015 in der Barmbeker Konzernzentrale vor.

"Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 wurde zum dritten Mal in Folge der Baubeginn einer 1.000. Wohnung realisiert", sagte Vorstandssprecher Dr. Thomas Krebs. Angesichts des anhaltenden Zuzugs wolle das Unternehmen seine Neubauleistung steigern und begrüße das Ziel des Hamburger Senats von jährlich 10.000 Baugenehmigungen ausdrücklich. "Mittelfristig strebt Saga GWG durchschnittlich den Bau von 2.000 Wohnungen pro Jahr an. Die Bedingungen dafür sind unter anderem beschleunigtes und kostengünstiges Bauen sowie die Bereitstellung geeigneter Flächen", sagte Krebs.

In Summe erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2015 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 185,15 Millionen Euro (2014 waren es 170,36 Millionen Euro) sowie einen Jahresüberschuss von 146,22 Millionen Euro (2014: 145,96 Millionen Euro).

Insgesamt investierte der Konzern 2015 in die Pflege und Entwicklung seiner Bestände sowie die Schaffung neuen Wohnraums 353 Millionen Euro; davon machten die Neubauinvestitionen 135 Millionen Euro aus.

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