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Sächsische Wohnungsgenossenschaften bauten mehr neue Wohnungen

Die im VSWG organisierten Genossenschaften investierten verstärkt in Neubauprojekte (Symbolfoto)
Bild: Haufe Online Redaktion

Die im Verband sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG) organisierten Genossenschaften haben 2014 verstärkt in den Neubau investiert.

Im Jahr 2014 investierten die sächsischen Wohnungsgenossenschaften vorläufigen Schätzungen des VSWG zufolge insgesamt 335 Millionen Euro, das sind 30 Millionen Euro mehr als im Jahr 2013. Die höheren Investitionen führt der Verband auf verstärkte Neubautätigkeiten zurück. 2014 wurden etwa 350 Wohnungen neu gebaut oder mit dem Bau begonnen, die entsprechenden Bauprojekte sollen 2015 fertig gestellt werden. Die Investitionen hierfür betrugen ca. 70 Millionen Euro. Es sei erfreulich, dass die Neubautätigkeiten auch abseits von Großstädten wie Dresden, Leipzig und Chemnitz stattfinden würden, sagte VSWG-Vorstand Dr. Axel Viehweger.

Mit Nettokaltmieten von etwa 10 Euro pro Quadratmeter seien viele Wohnungen jedoch "nur etwas für Reiche", so Viehweger. Schuld seien hohe Baukosten und Regelungen wie die Energieeinsparverordnung. Deshalb wolle der Verband weiter mit der Politik streiten. Ein normalverdienender Haushalt müsse in der Lage sein, sich eine Wohnung leisten zu können, sagte Viehweger.

Im Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften sind 220 Genossenschaften, zwei Gesellschaften und 27 Gastmitglieder organisiert.

Viele Wohnungsgenossenschaften engagieren sich für generationenübergreifendes Wohnen und andere gemeinschaftliche Wohnformen. Die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Studie zum Thema "Gemeinschaftliche Wohnformen in Genossenschaften", für die Wohnprojekte in der Rechtsform der Genossenschaft in ganz Deutschland untersucht wurden, finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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