13.11.2012 | Quartiersarbeit

Fußball für ein soziales Miteinander

Fußball als Erfolgsrezept: Schon wenige Stunden in der Woche genügen, um ein gutes soziales Miteinander in einem Viertel nachhaltig zu sichern.
Bild: NH/ Strohfeldt

Um herumliegenden Müll, Ruhestörungen und lautes Fußballspielen von Jugendlichen zu unterbinden, hat der Quartiersbetreuer der Nassauischen Heimstätte in der Carl-Ulrich-Siedlung im Offenbacher Stadtteil Lauterborn in Zusammenarbeit mit Jugendzentren ein regelmäßiges Fußballtraining gestartet.

Zwei Mal in der Woche fährt der Quartiersbetreuer mit den Jugendlichen auf einen Sportplatz in der Umgebung, zudem organisierte die Nassauische Heimstätte ein Fußballturnier für die Gruppe. Die Siedlung hat sich durch die dauerhafte Arbeit mit den Jugendlichen wieder beruhigt: Bänke werden nicht mehr belagert, lautes und allzu wildes Fußballspielen ist vorbei. Ein ähnliches Konzept hat jetzt auch in der Hans-Böckler-Siedlung begonnen. Erstes Ziel ist es, den Jugendlichen eine Anlaufstelle zu bieten und sie in ihrer Freizeit zu beschäftigen – erste Voraussetzung für eine langfristigere Perspektive. Damit sollen auch stabile Sozialkontakte und ein attraktives Wohnumfeld gefördert werden. 

Weitere Informationen: www.naheimst.de

Schlagworte zum Thema:  Konflikt, Quartier

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