Die Eingangsebene des Hochhauses wird über eine Brücke erreichbar sein Bild: ksg Architekten / jenawohnen GmbH

Neubau in Jena: Die Wohnungsgesellschaft Jenawohnen errichtet einen Neungeschosser. Das Mehrzweckgebäude ist das erste Hochhaus, das in der Stadt nach der deutschen Wiedervereinigung gebaut wird.

Für das Gebäude mit der metallenen Außenhaut ist eine vielfältige Nutzungsmischung geplant: Die Eingangsebene wird über eine Fußgängerbrücke erreichbar sein, welche die Straße mit einem angrenzenden Park verbindet. Ein Atrium dient als Klimapuffer, Foyer und Übergang zwischen allen Ebenen des Gebäudes. Arztpraxen, Büros, Gastronomie und Klinikverwaltung finden in den fünf unteren Etagen Platz, darüber sollen auf 650 Quadratmetern sechs Mietwohnungen mit gehobener Ausstattung entstehen. Die Grundrisse werden aktuell erarbeitet.

Nutzungsmischung ergab sich aus Standortanalyse

Das Gebäude war ursprünglich als Verwaltungssitz des Universitätsklinikums Jena geplant. Die zusätzliche Nutzung mit Gastronomie, Arztpraxen und Wohnungen ergab sich aus einer Standortanalyse, die im Laufe der Projektentwicklung durchgeführt wurde. Die Jenawohnen teilte darüber hinaus mit, dass ausreichend Fläche für einen zweiten Bauabschnitt vorhanden sei, sollten sich weitere Interessenten melden.

Die Bauarbeiten auf dem Gelände im Stadtteil Lobeda haben bereits Anfang Februar begonnen. Der Entwurf für das Gebäude an der Ecke Kastanienstraße/Erlanger Allee stammt vom Architekturbüro kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg). Das Unternehmen wird nach Abschluss der Bauarbeiten Ende 2019 auch das Vermietungsgeschäft übernehmen.

Vertreter der am Projekt beteiligten Unternehmen und Behörden beim ersten Spatenstich am 2. Februar 2018 Bild: jenawohnen / Tina Peisker

Schlagworte zum Thema:  Hochhäuser, Neubau, Wohnungswirtschaft

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