16.07.2014 | Projekt

Gewofag baut 115 Wohnungen in München

Visualisierung der Neubauten
Bild: Meili, Peter GmbH, München

Die Gewofag Holding GmbH gestaltet ihre Bestände in München-Neuhausen um und baut 115 neue Wohnungen. Insgesamt investiert das kommunale Wohnungsunternehmen 17 Millionen Euro in das Projekt.

Für die Umgestaltung des Quartiers zwischen Lazarett- und Funkerstraße hatte die Gewofag einen Realisierungswettbewerb ausgeschrieben, an dem sich 13 Architekten-Teams beteiligten. Die Vorgabe lautete, dass die Entwürfe neue bezahlbare Wohnungen, mehr Lärmschutz für bestehende Wohnungen und einen Pflegestützpunkt für alle Mieter beinhalten sollten.

Noch bis zum 29. Juli 2014 werden alle Entwürfe öffentlich ausgestellt. Der ausgewählte Entwurf vom Architekturbüro Meili, Peter GmbH, München sowie Grabner + Huber Landschaftsarchitekten Partnerschaft wird ab Frühjahr 2017 realisiert, bis Ende 2018 soll das Bauprojekt fertiggestellt werden.

Der Entwurf sieht drei Verbindungsbauten zwischen den Bestandsriegeln vor, um die dahinter liegenden Gebäude vor dem Lärm der vielbefahrenen Dachauer Straße schützen. In den Obergeschossen sind rund 65 Apartments für Auszubildende untergebracht, im Erdgeschoss ist ein Pflegestützpunkt geplant. In zwei Neubauten im Norden und Süden des Areals entstehen insgesamt 50 geförderte Mietwohnungen. Alle neu errichteten Gebäude werden gemäß dem Standard eines KfW-Effizienzhauses 70 (EnEV 2009) bzw. dem entsprechenden Standard nach EnEV 2014 errichtet. Zusätzlich entsteht eine Tiefgarage mit 120 Stellplätzen.

Seit dem Frühjahr 2014 modernisiert die Gewofag außerdem 1.200 Wohnungen aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Die Wohnungen erhalten eine wärmegedämmte Fassade und neue Fenster. Die Modernisierung soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau, Modernisierung, Sozialwohnung, Quartier

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