07.07.2015 | Projekt

Gewobag erweitert Bestand bis 2025 um 14.000 Wohnungen

Bausenator Andreas Geisel (rechts) mit den Gewobag-Vorständen Snezana Michaelis und Markus Terboven
Bild: Tina Merkau

In den nächsten zehn Jahren will die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin durch Ankauf und Neubauprojekte 14.000 neue Mietwohnungen zur Verfügung stellen. Das kommunale Berliner Wohnungsunternehmen investiert dafür 2,5 Milliarden Euro.

10.000 Wohnungen entstehen in Neubauprojekten, 4.000 kommen durch Ankäufe hinzu. Seit 2012 wurde der Bestand durch Ankäufe bereits um rund 8.000 Wohnungen erhöht. Aktuell gehören etwa 58.000 Wohnungen zum Bestand der Gewobag.

Im vergangenen Jahr hatte die Gewobag als Teil ihrer Neubauoffensive mit dem Bau von 98 barrierearmen Wohnungen in Treptow-Köpenick begonnen. Die ersten Mieter sollen im Herbst 2015 einziehen.

Ursprünglich hatte die Gewobag bekannt gegeben, ihren Bestand auf 65.000 Wohnungen vergrößern zu wollen. Das neue Ziel, den Bestand auf 72.600 Wohnungen zu erhöhen, begründete Gewobag-Vorstand Markus Terboven mit dem Wachstum der Hauptstadt: "Der Zuzug von Menschen nach Berlin hält unverändert an. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre stieg die Einwohnerzahl jeweils um 45.000."

Auch die anderen kommunalen Wohnungsunternehmen Berlins vergrößern ihre Bestände durch Ankäufe und Neubauprojekte. Die Gesobau AG kaufte unlängst 164 Wohnungen des KapHag-Fonds 49 in Berlin-Karow, die degewo AG erwarb 55 neue Wohnungen in Berlin-Charlottenburg, die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH erweiterte ihren Bestand um 1.000 Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf und die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte kaufte 159 Wohnungen in Berlin-Treptow-Köpenick.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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