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Gewoba baut barrierefreie Wohnungen in Bremer Neustadt

Visualisierung des Projekts "Bremer Punkt"
Bild: Gewoba

Die Gewoba Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen errichtet in der Bremer Neustadt im Projekt "Bremer Punkt" acht barrierefreie Wohnungen. 

Der Ergänzungsbau schließt eine Baulücke in zentraler Lage. Bei den Wohnungen handelt es sich um 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 34 und 60 Quadratmetern, die öffentlich gefördert werden. Parallel entsteht nur wenige Meter entfernt, in der Friedrich-Wagenfeld-Straße, der zweite, baugleiche "Bremer Punkt". Weitere Punkt-Häuser sind in Planung.

Das Konzept ist aus dem Ideenwettbewerb "ungewöhnlich wohnen" hervorgegangen, den das Wohnungsunternehmen 2011 gemeinsam mit dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und der Architektenkammer ins Leben gerufen. Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs war es, kleine Lücken und Freiflächen im Bestand zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Neubauten sollten sich harmonisch in die vorhandenen städtebaulichen Strukturen einfügen und unterschiedliche Lebens- und Einkommensverhältnisse der zukünftigen Bewohner berücksichtigen. 15 Architekturbüros entwickelten unterschiedliche Bautypologien, die an verschiedenen Standorten sowie mit variablen Grundrissen realisiert werden können. Für die Bremer Neustadt empfahl die Jury die Umsetzung des "Bremer Punkts", eines Beitrags des Architekturbüros LIN Finn Geipel Giulia Andi aus Berlin.

In dem Projekt werden in Bremen erstmals öffentlich geförderte Wohnungen im KfW-55-Standard gebaut. Dies wird unter anderem durch die Wahl der Baustoffe ermöglicht: Im Tragwerk, in den Geschossdecken und sogar in der Aufzugsanlage wird der nachwachsende Rohstoff Holz verwendet. Der Energieverbrauch bewegt sich nahezu auf Passivhausniveau. Eine hauseigene Photovoltaikanlage und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, decken einen Großteil des Strom- und Wärmebedarfs im Gebäude ab.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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