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Degewo will historische "Wiesenburg" erhalten

Die denkmalgeschützte "Wiesenburg"
Bild: degewo

Die Degewo AG will als Eigentümer die denkmalgeschützte "Wiesenburg" in Berlin-Wedding erhalten und als Ort für soziale Aktivität und nachbarschaftliche Begegnung im Quartier öffnen.

Da ein baustatisches Gutachten ergeben hat, dass Teile der Burg einsturzgefährdet seien, mussten einzelne Grundstücksflächen übergangsweise gesperrt werden. Langfristig soll eine Möglichkeit gefunden werden, wie die entsprechenden Flächen weiterhin genutzt werden können. Niemand müsse seine Wohnung verlassen, auch die in der "Wiesenburg" befindlichen Ateliers könnten bleiben, sagte Cordula Fay, Referentin für Quartiersentwicklung bei Degewo.

Degewo ist seit dem 1. November 2014 im Besitz des Grundstücks und verwaltet die Gebäude, zu denen ein Wohnhaus mit acht Mietparteien sowie Gewerbeflächen gehören. Das 12.500 Quadratmeter große Gelände liegt im Weddinger Ortsteil Gesundbrunnen. Erbaut wurde die "Wiesenburg" im Jahr 1896 vom Berliner Asyl-Verein für Obdachlose. Bis zu 700 Männer und 400 Frauen fanden in den Räumen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Asyl. Bis 1933 wurde es durch die jüdische Gemeinde genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude teilweise zerstört.

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