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1.400 neue Wohnungen in Hamburg-Wilhelmsburg geplant

(v.l.) Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, IBA Hamburg-Geschäftsführerin Karen Pein, Preisgerichts-Vorsitzende Ingrid Spengler und Andy Grote, Bezirksamtsleiter in Hamburg-Mitte gaben die Entscheidung bekannt
Bild: IBA Hamburg GmbH

Das Ergebnis des von der IBA Hamburg GmbH ausgelobten städtebaulichen Wettbewerbs „Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg“, in dem Vorschläge für die Gestaltung eines Projektgebiets an der Dratelnstraße in Hamburg-Wilhelmsburg gesucht wurden, steht fest. Bis 2023 sollen dort rund 1.400 Wohnungen entstehen.

Der Siegerentwurf von DeZwarteHond (Rotterdam, Niederlande und Köln) und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn, Hamburg) sieht unter anderem auch Wohnraum für Studenten und eine Kita vor. Der Damm der derzeitigen Wilhelmsburger Reichsstraße wird bis auf einige trapezförmige Erhebungen, die sogenannten „Jokerflächen“, komplett abgetragen. Diese Flächen sollen den künftigen Bewohnern die Möglichkeit geben, über die Nutzung in diesen Bereichen selber zu entscheiden. Die von dem Gewässer „Rathauswettern“ abzweigenden kleineren Gewässer sollen aufgewertet und als fingerartige Grünzüge von der Parklandschaft in das Quartier hineingezogen werden.

Es lagen vier Entwürfe vor; die Entscheidung fiel einstimmig und deckte sich mit dem Stimmungsbild der Bürger, das zuvor erfragt worden war.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft IBA Hamburg GmbH hat den Wettbewerb mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und in Kooperation mit „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ sowie dem Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg ausgerichtet.

Haufe Online Redaktion

Projektentwicklung, Neubau, Wohnungswirtschaft, Stadtentwicklung