| Programm Soziale Stadt

Freiburgs zweites Passivhochhaus

In den kommenden zwei Monaten ziehen täglich bis zu vier Mietparteien in das zweite Passivhochhaus in Freiburg ein.
Bild: A.J. Schmidt/FSB

Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) hat die Sanierungsarbeiten im Hochhaus Binzengrün 9 abgeschlossen. 105 Mietparteien beziehen in den nächsten zwei Monaten ihr neues Zuhause. Das Gebäude ist das zweite nach Passivhausstandard sanierte 1960er-Jahre-Hochhaus.

Die FSB hat die avisierte Bauzeit um vier Monate auf 13 Monate verkürzt. Der Gesamtenergieverbrauch des Gebäudes wird durch die Sanierung um ca. 80 Prozent gesenkt. Aus der benachbarten Heizzentrale mit einem gasbetriebenen Blockheizkraftwerk wird das Gebäude durch Fernwärme beheizt. Zum Erreichen des Passivhausstandards wurde außerdem die Anzahl der Wärmebrücken, zum Beispiel durch das Einbeziehen der Balkone in den Wohnraum, verringert.  Die Anzahl der Wohnungen stieg von 94 auf 105.

Über das Programm „Soziale Stadt“ förderten Bund, Land und Stadt Freiburg das Projekt mit 4 Millionen Euro. Die Mitfinanzierung der Stadt Freiburg betrug hiervon 1,6 Millionen Euro. Die Investition der FSB nach Abzug der Förderungen beträgt 7,6 Millionen Euro. Darüber hinaus wurde die Sanierung durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Modellprojekt „Auf dem Wege zum EffizienzhausPlus“ unterstützt. Auch mit Hilfe der Förderungen werden nach der Sanierung die bezahlbaren Mieten auf zehn Jahre sichergestellt. Die monatliche Kaltmiete beginnt künftig bei 6,40 € pro m²/kalt für Neubaustandard.

Weitere Informationen: www.fsb-fr.de

Schlagworte zum Thema:  Passivhaus

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