| Prognose

Leerstand in Leipzig-Grünau nimmt ab

Die Lipsia feierte im März 2014 den Spatenstich für die Kulkwitzer See-Terrassen in Grünau
Bild: W&R

Wie die beiden in der Großwohnsiedlung Leipzig-Grünau aktiven Wohnungsunternehmen bekannt gaben, nimmt der Leerstand in der Siedlung im Westen Leipzigs gegenwärtig ab.

Seit der Wende sank die Zahl der Grünauer von 84.800 auf 40.312 (2013). Nach einer Prognose der Stadt Leipzig könnte die Bevölkerungszahl hier noch im laufenden Jahr auf 44.200 ansteigen.

In der in den 1970er und 1980er Jahren angelegten Plattenbausiedlung besitzt die Wohnungsgenossenschaft Lipsia eG 3.100 Wohnungen; 1.000 weitere Wohnungen gehören der Pisa Immobilienmanagement GmbH & CO. KG. "Wir beobachten neuerdings vermehrt Zuzüge von jungen, berufstätigen Familien aus anderen Vierteln", erklärt Geschäftsführer Timo Pinder von Pisa Immobilienmanagement.

Gefragt sind vor allem sanierte Wohnungen. In diesem Segment ist der Leerstand auf 3,6 Prozent gesunken. Im Jahr 2013 waren es noch 5,1 Prozent. Im unsanierten Bestand stehen 15 Prozent der Wohnungen leer. "Unsanierte Wohnungen werden immer weniger nachgefragt. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr 9,8 Mio. Euro in unseren Bestand investiert", erklärt Wilhelm Grewatsch, Vorstand der Lipsia.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Stadtentwicklung, Quartier

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