23.10.2013 | Wohnungswirtschaft

Platte mit Dachterrasse: Zwischen Aufwertung und sozialer Durchmischung

Platte mit Dachterrasse
Bild: Haufe Online Redaktion

Großwohnsiedlungen in Ost- und Westdeutschland, zum Teil in Plattenbauweise errichtet, stehen vor der gleichen Situation. In den 70er und 80er Jahren gebaut, setzen sich die Mieter heute vorwiegend aus Älteren oder häufig finanziell schlechter Gestellten zusammen.

Auch für das „Stadtfeld“ in Wernigerode gilt das. Anfang der 80er Jahre errichtet, bot es 1990 mit 2.200 Wohneinheiten gut 4.600 Menschen ein Zuhause. Seit der Wende war ein ständiger Rückgang in den teilweise unsanierten Plattenbauten vom Typ IW 64 zu verzeichnen, die sich im Besitz der kommunalen Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode (GWW) sowie der örtlichen Wohnungsgenossenschaft (WWG) befinden. Wie viele andere Quartiere drohte auch das „Stadtfeld“ sozial zu kippen – Kommune und Wohnungswirtschaft steuerten mit einem integrierten Gesamtkonzept dagegen.

Haufe Online Redaktion