12.09.2016 | BMUB

Neuauflage des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" gefordert

Smart-Home-Technologien können älteren Menschen dabei helfen, möglichst lange selbstständig zu wohnen (Symbolfoto)
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Technische Hilfen und Assistenzsysteme gewinnen an Bedeutung für das altersgerechte Wohnen, betonte Baustaatssekretär Gunther Adler anlässlich der Fachtagung der Smart Home Initiative Deutschland in Hannover. Das Bundesbauministerium werde sich daher dafür einsetzen, für das Jahr 2017 erneut Fördermittel für das Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" zu erhalten.

Bereits seit 2012 fördert das Bundesbauministerium gemeinsam mit der KfW-Bankengruppe im Rahmen des Programms "Altersgerecht Umbauen" Smart-Home-Lösungen. Diese sorgen in Wohnungen für ältere Menschen für mehr Sicherheit und Komfort. Dazu zählen z.B. Sturzmelder, vernetzten Notrufsysteme oder Anlagen zur Steuerung und leichteren Bedienung von Türen, Rollläden oder Fenstern. Dadurch können Pflegeheimaufenthalte häufig zeitlich verzögert oder ganz vermieden werden. Insgesamt wurden laut Ministerium seit 2009 durch staatliche Zuschüsse und Darlehen in Höhe von 350 Millionen Euro mehr als 265.000 Wohnungen altersgerecht saniert. Pro Wohneinheit gab es bis zu 6250 Euro Zuschuss.

"Unser Förderprogramm 'Altersgerecht Umbauen' ist die richtige Antwort auf den demografischen Wandel. Das zeigt die enorme Nachfrage. Bereits seit Ende Juli sind die Fördermittel ausgeschöpft.
Wir werden uns intensiv dafür einsetzen, für das Jahr 2017 erneut Fördermittel zu erhalten", sagte Gunther Adler. Der altersgerechte Umbau und die Förderung intelligenter "Smart Home"-Technologien sei mit Blick auf die demografische Entwicklung wichtiger denn je. Laut einer aktuellen Studie würden in Deutschland bis 2030 rund 2,9 Millionen altersgerechte Wohnungen fehlen.


Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Sanierung, Modernisierung

Aktuell

Meistgelesen