Hubitation Contest 2021: VePa gewinnt mit vertikaler Parklösung

Das Startup VePa hat für seine vertikalen Parklösungen den Hubitation Contest 2021 gewonnen. Gekürt wurde der Sieger bei der "Innovation Week" am 30. September. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW) meldet einen neuen Bewerberrekord.

Ins Leben gerufen hatte den Startup-Accelerator Hubitation und den Hubitation Contest für Gründer die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW) im Jahr 2018. Die diesjährige Preisverleihung der vierten Ausgabe des Wettbwerbs fand am 30. September im Rahmen der "Innovation Week" statt. Fünf Finalisten präsentierten dort ihre möglichen Pilotprojekte für die Wohnungswirtschaft – durchgesetzt hat sich VePa aus dem bayrischen Krailling mit einer innovativen Geschäftsidee.

"Die besten Innovationen bieten smarte Problemlösungen, die das Leben von Menschen nachhaltig positiv verändern oder vereinfachen. Das hat unser Gewinner erkannt und perfekt gelöst", erklärte Klaus Straub, Leiter des NHW-Unternehmensbereichs IT, Projekte und Innovation.

Hubitation Contest 2021: Hauptgewinner VePa und Publikumssieger AktivBo

Das Startup entwickelt vertikalen, platzsparenden Parkraum – zum Beispiel mit dem VePa Tower, der zwölf Parkplätze auf der Grundfläche (40 Quadratmeter) von nur zwei bestehenden Plätzen bietet. Der Parktower lässt sich begrünen, als Werbefläche nutzen oder mit Solarmodulen ausstatten. Associate während der Innovation Week war das Immobilienunternehmen Volkswohnung (Karlsruhe). Seine Lösung für die Branche darf der Sieger nun vor rund 50 Wohnungsunternehmen im Rahmen des Arbeitskreises "Digitale Geschäftsmodelle" der Arbeitsgemeinschaft Großer Wohnungsunternehmen (AGW) präsentieren.

Die Online-Zuschauer des live gestreamten Events konnten aus den fünf Finalisten außerdem einen Publikumssieger wählen. Der Preis wurde von der Aareal Bank ausgelobt. Gewonnen hat das schwedische Startup AktivBo mit einem Standort in Hamburg, das sich auf Customer-Experience spezialisiert hat. Mit dem Associate Hofheimer Wohnungsbau (HWB) setzt AktivBo derzeit gemeinsam ein Pilotprojekt auf.

Weitere Finalisten waren das 2019 gegründete Startup Ampeers, ein Spin-Off der Fraunhofer Gesellschaft, das Software-Lösungen für die intelligente und ganzheitliche Energieoptimierung im Immobiliensektor entwickelt; Colossio mit digitalen Spieleturnieren als Recruiting-Lösung und die Pikkerton GmbH aus Essen, die mit dem Produkt "Grannyguard" ältere Mieter anspricht: Ein Sensor erfasst die vom Menschen ausgestrahlte Wärmeenergie und feststellt, ob jemand gestürzt ist oder lange regungslos war.

Bewerberrekord beim Contest und Zuwachs in der Hubitation-Familie

Wegen der Corona-Pandemie fand die Abschlussveranstaltung in diesem Jahr nur mit den Finalisten, Sparringspartnern und der Jury vor Ort in Frankfurt am Main statt. Vorgestellt wurde auch ein neuer Hubitation Associate: Die WBM Wohnbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM). Geschäftsführerin ist Christina Geib, die auch in der Jury des Hubitation Contest sitzt, neben Philippe Said (Senior Manager für Foresight & Innovation, Aareal Bank), Arne Rajchowski (Leiter Geschäftsstelle Kompetenzzentrum Digitalisierung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.) sowie Alex Dieke (Leiter der Geschäftsstelle der BMWi-Initiative Stadt.Land.Digital).

Von den 100 Startups, die sich um den Preis 2021 beworben hatten, kamen elf aus dem europäischen und zehn aus dem außereuropäischen Ausland. Damit gab es in diesem Jahr – auch international – so viele Bewerbungen wie nie zuvor.

Virtuelle Siegerehrung Hubitation Contest 2020

Hubitation Contest: Das waren die Sieger 2020

Im dritten Hubitation-Jahr 2020 waren laut NHW bereits so viele Bewerbungen eingegangen wie noch nie: Mit mehr als 90 Videos, darunter 14 aus dem europäischen Ausland, hatte sich die Zahl seit dem Start im Jahr 2018 quasi verdreifacht. Überzeugt hatten Zesavi aus München mit interaktiven E-Learning-Modulen und der Augmented Reality-Spezialist Robotic Eyes aus Graz (Österreich).

"Zesavi bereitet Wissen so auf, dass es einfach und effizient weitergegeben werden kann, beispielsweise für bestimmte Prozesse in einem Unternehmen. So können neue Mitarbeiter effektiver und schneller eingearbeitet werden. Robotic Eyes hilft mit seiner App Unternehmen beispielsweise zu visualisieren, wie und wo Leitungen entlang laufen. Mit der App kann auf einer Baustelle wesentlich effizienter und schneller gearbeitet werden", hieß es in der Begründung der Jury.


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Schlagworte zum Thema:  Startup, Wohnungswirtschaft