11.12.2015 | Projekt

Nassauische Heimstätte modernisiert Wohnquartier in Frankfurt-Niederrad

Die Mieter pflanzten im November verschiedene Bäume, Sträucher und Kräuter
Bild: Nassauische Heimstätte

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt modernisiert eines ihrer Wohnquartiere in Frankfurt-Niederrad. 8,5 Millionen Euro fließen in die Modernisierung der Bestandsgebäude; zudem werden für 4,5 Millionen Euro zwei Nachverdichtungsbauten errichtet. Ein Urban-Gardening-Projekt und ein Service für Senioren sollen das Quartier zusätzlich aufwerten.

Das Quartier an der Adolf-Miersch-Straße umfasst 486 Wohnungen aus den 1950er Jahren. Im Rahmen der Modernisierung wurden dort unter anderem neue Balkone und Leitungssysteme installiert und die Fassaden gedämmt. In zwei Gebäuden im Passivhausstandard werden 25 öffentlich geförderte Wohnungen neu gebaut.

Im November 2015 wurden zudem gemeinsam mit den Mietern Obst- und Nussbäume, Beerensträucher und Kräuter gepflanzt. Alle Mieter sind zum Mitmachen eingeladen. Auf diese Weise sollen das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden sowie nachbarschaftlicher Austausch und Identifikation mit dem Wohnquartier gefördert werden.

Für ältere Mieter und andere Bewohner mit Unterstützungsbedarf wird der Service "Win3" ("Wir in Niederrad") eingerichtet, der haushaltsnahe Dienstleistungen gegen ein geringes Entgelt oder zum Teil auch kostenfrei anbietet. Der Service wurde von der Nassauischen Heimstätte gemeinsam mit der ABG Frankfurt Holding ins Leben gerufen und wird von der Beschäftigungsgesellschaft Biwag, die Langzeitarbeitslosen eine Perspektive bietet, betrieben.

Um die Verkehrs- und Parkplatzsituation im Quartier zu entspannen, werden in Kooperation mit dem Anbieter Stadtmobil zwei Parkplätze für Carsharing eingerichtet. Die Mieter erhalten besondere Konditionen.


Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Modernisierung, Quartiersentwicklung

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