Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt lässt auf einer Brachfläche am Offenbacher Stadteingang 327 Mietwohnungen – darunter 83 geförderte Wohnungen – sowie Gewerbeflächen errichten. Die Bebauung des sogenannten Goethequartiers wird durch "Die Wohnkompanie Rhein-Main GmbH" realisiert. Der Grundstein ist gelegt, das Quartier soll 2022 fertiggestellt sein.

Wie bereits im Frühjahr 2017 berichtet, investiert die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt eine Summe im unteren dreistelligen Millionenbereich in die Bebauung, die sie schlüsselfertig vom Bauträger übernehmen wird.

Hessen unterstützt das Projekt mit mehr als acht Millionen Euro

Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit finanziellen Mitteln aus dem Landesprogramm „Mittlere Einkommen.“ Im Programmjahr 2016 wurden über fünf Millionen Euro an Förderdarlehen und Finanzierungszuschüssen für 53 Wohnungen für Berechtige bereitgestellt. Weitere rund 3,6 Millionen Euro an Darlehensmitteln und Finanzierungszuschüssen für 30 Wohnungen stammen aus dem Landesprogramm „Geringe Einkommen“ im Programmjahr 2017. Bis 2020 plant das Land Hessen insgesamt 1,7 Milliarden Euro für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung zu stellen.

327 Mietwohnungen entstehen in den nächsten Jahren in Offenbach zwischen Berliner Straße, Goethering und Bernardstraße.

Am Donnerstag haben Priska Hinz, Hessische Wohnungsbauministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der NH, deren Leitender Geschäftsführer Dr. Thomas Hain, Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal, Iris Dilger (Geschäftsführerin Die Wohnkompanie Rhein-Main) und Offenbachs Baudezernent Paul-Gerhard Weiß den Grundstein für das Projekt gelegt.

Das neue Quartier bekommt eine Blockrandbebauung mit bis zu sieben Geschossen. Im Innenhof entstehen sieben Stadtvillen.

Blockrandbebauung und ein begrünter Innenhof

Das neue Quartier bekommt eine Blockrandbebauung mit bis zu sieben Geschossen. Im Innenhof entstehen sieben Stadtvillen je mit fünf Geschossen. Die Wohngebäude werden als KfW-70-Effizienzhaus mit Fernwärmeversorgung errichtet. In den Gebäuden sind auch eine städtische Kita, Gewerbeeinheiten mit zusammen rund 4.000 Quadratmetern und ein Edeka-Markt mit rund 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche geplant. Die Architektur stammt vom Büro Landes & Partner aus Frankfurt.

Auf der 1,8 Hektar großen Fläche, die seit Jahren brachliegt, war früher die Maschinenfabrik Collet & Engelhard ansässig.

Im April hatte die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt den Grundstein für ein weiteres Projekt gelegt, das die schlüsselfertig übernimmt: den Da-Vinci-Garten in Frankfurt-Rebstock.

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