13.12.2012 | Nachbericht

13. Deutscher Fassadentag in München

Abschließende Podiumsdiskussion auf dem 13. Deutschen Fassadentag in München, v.l.n.r.: Ulrike Silberberg, Prof. Andreas Hild, Prof. Michael Braum, Ralf Protz und Dr.-Ing. Jens-Uwe Fischer.
Bild: FVHF

Unter der Überschrift: „Wohnungswirtschaft und Nachhaltigkeit. Alles nur Fassade?“ kamen Ende November 2012 rund 80 Teilnehmer aus Architektur, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der Bauindustrie und dem Kreis der Fachverarbeiter zusammen.

Das Themenspektrum ging von der Tortilla-Krise über die vierte Säule der Nachhaltigkeit bis hin zur vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) als aktiver Klimaschutz und den sechs Regeln der Baukultur. Auf Einladung des FVHF referierten Prof. Dr.-Ing. Jens-Uwe Fischer vom Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universität Leipzig, Ralf Protz, Leiter des Berliner Kompetenzzentrums Großsiedlungen e.V., Prof. Andreas Hild von Hild und K Architekten BDA aus München und Prof. Michael Braum, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. „Der 13. Deutsche Fassadentag war ein Erfolg“, resümiert Siegfried Moll, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden, FVHF e.V. „Zahlreiche Beispiele aus der Wohnungswirtschaft veranschaulichten, dass insbesondere in Großsiedlungen die Fassadengestaltung – im Zuge einer energieeffizienten Sanierung – eine tragende Rolle spielt und zur Aufwertung und Identifikation der Bewohner mit dem Quartier führt.“ 

Der 14. Deutsche Fassadentag findet im Mai 2013 in Heidelberg statt. Thematische leitfragen werden dann sein: Wie stellen wir uns die Fassade der Zukunft vor? Welche Lösungen sind zukunftsfähig? Wo und wie gilt es diese weiterzudenken?

Weitere Informationen: www.fvhf.de

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