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Mitte Altona: Wohnungsgenossenschaften bauen 163 Wohnungen für Baugemeinschaften

Architektenentwurf für Baufeld 3: Altoba baut hier 50 Wohnungen für Baugemeinschaften, u.a. für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen.
Bild: Hartfil-Steinbrinck Architekten

Das hochbauliche Auswahlverfahren für die letzten vier Baufelder des ersten Bauabschnitts im Hamburger Städtebauprojekt Mitte Altona ist abgeschlossen. Die Wohnungsgenossenschaften Altonaer Spar- und Bauverein eG, Hamburger Wohnen eG und Kaifu-Nordland eG planen auf dem Baublock lb.03 den Bau von 139 öffentlich geförderten Wohnungen für Baugemeinschaften. Außerdem werden dort 24 Eigentumswohnungen errichtet.

Auf dem Baufeld 1 wird die Baugemeinschaft Gleis 4a in Zusammenarbeit mit der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung als Baubetreuer rund 24 Eigentumswohnungen errichten. Im Erdgeschoss entsteht ein Fahrradladen der alsterarbeit gGmbH, in dem Menschen mit Behinderung arbeiten werden. Der hochbauliche Entwurf von DFZ Architekten, Hamburg, wurde zur Realisierung ausgewählt.

In Kooperation mit der Wohnungsbaugenossenschaft Kaifu-Nordland eG baut die Baugemeinschaft "Mit Mekan gemeinsam älter werden" auf dem Baufeld 2 etwa 49 Wohnungen für ältere Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Für dieses Projekt wurde der Ent­wurf von SML Architekten, Hamburg, ausgesucht. 

Auf dem Baufeld 3 wird die Altonaer Spar- und Bauverein eG (Altoba) 50 Wohnungen für die beiden Baugemeinschaften BliSS und MadSet errichten. BliSS ist eine Baugemeinschaft, in der sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen zusammengeschlossen haben. Die Gruppe MadSeT ("Mehr als die Summe einzelner Teile") besteht aus Familien, Paaren, Alleinstehenden und Wohngemeinschaften. Der Architektenentwurf für dieses Baufeld stammt von Hartfil-Steinbrinck Architekten, Hamburg.

Für das gemeinsame Projekt der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG mit den beiden Baugemeinschaften Stadtdorf und AltoJA auf Baufeld 4 wurde der Entwurf von Dohse Architekten, Hamburg, ausgewählt. Die rund 40 Wohnungen umfassen drei Wohnungen für Menschen mit Assistenzbedarf und zwei Wohnungen für Flüchtlinge. Im Erdgeschoss ist eine inklusive Kindertagesstätte mit Krippen und Elementarbereich geplant. Außerdem wird das Stadtdorf-Kontor im Erdgeschoss Büroflächen für Freiberufler anbieten, um Wohnen und Arbeiten miteinander zu verbinden.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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