Der Wohnführerscheinkurs soll jugendlichen Flüchtlingen helfen, sich im Alltag zurechtzufinden (Symbolfoto) Bild: Haufe Online Redaktion

Die Deutsche Wohnen AG bietet in Kooperation mit JaKuS e.V., einem Berliner Träger der Jugendhilfe, einen Wohnführerschein für jugendliche Flüchtlinge an. Sieben Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 19 Jahren haben den Wohnführerscheinkurs erfolgreich absolviert.

An insgesamt acht Schulungstagen beschäftigten sich die Teilnehmer aus Syrien, Iran, Irak und Ghana mit Mietrechten und -pflichten, dem Zusammenleben im Haus, der Pflege und Renovierung der Wohnung sowie Wohnungsbewerbung und Finanzen. Alle Teilnehmer hatten bereits an ersten Deutschkursen teilgenommen und verfügten somit über ein Grundverständnis der deutschen Sprache. Unterstützt wurden sie von einem syrischen Sozialpädagogen von JaKuS, der bei Verständnisfragen weiterhelfen konnte.

Die Deutsche Wohnen förderte die Adaption des Wohnführerscheins mit insgesamt 10.000 Euro. Zudem unterstützte sie das Programm gemeinsam mit anderen Wohnungsunternehmen organisatorisch und inhaltlich. Bewerbungsgespräche für Wohnungen, als Teil der Ausbildung im Rahmen des Wohnführerscheins, konnten realitätsnah in den Räumlichkeiten und durch Fachpersonal der Wohnungsunternehmen durchgeführt werden.

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