Die Meravis Immobiliengruppe will in den kommenden fünf Jahren ihren Woh­nungs­­bestand von aktuell rund 12.000 auf 15.000 Einheiten in den Kerngebieten Hannover und Hamburg ausbauen. Die Wachstumsstrategie bereitet das Unternehmen durch Investorenkapital vor.

Der Konzern habe erstmals in seiner Geschichte am Finanzmarkt Schuldscheine platziert, teilte die Meravis Immobiliengruppe mit. Das ursprünglich geplante Volumen von 50 Millionen Euro habe aufgrund von Überzeichnung auf 80 Millionen Euro erhöht werden können. Gezeichnet hätten über­wie­gend institutionelle Investoren aus dem öffentlich-recht­lichen Sektor.

Weitere liquide Mittel stammten aus dem Verkauf von 296 Miet­woh­nungen in NRW, die Meravis im Jahr 2017 an Vivawest veräußert hatte. Außerdem gehe Meravis zuneh­mend strategische Partnerschaften und Unternehmensbeteiligungen ein. Sämtliche Immobilienbestände von Meravis sind nach Angaben des Unternehmens inzwischen in eigenen Gesellschaften gebündelt.

Konzernergebnis verbesserte sich

Die realisierten Transaktionen und eine optimierte Bewirtschaftung des Bestandsportfolios trugen laut Meravis im Jahr 2017 zu einem positiven Konzernergebnis bei: Der Überschuss betrug 17,8 Millionen Euro, 3,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. In die Modernisierung und Instand­haltung der Bestände habe Meravis insgesamt 18 Millionen Euro (Vorjahr: 18,1 Millionen Euro) gesteckt und damit rund 23,00 Euro pro Quadratmeter investiert. Die Leerstandsquote betrage aktuell 1,2 Prozent.

 

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