03.07.2013 | Wohnungswirtschaft

Marketing: Gesobau veröffentlicht erstes Kinderbuch

Das Kinderbuch soll helfen, Vorurteile gegenüber anderen Wohngebieten abzubauen
Bild: GESOBAU AG

„Oh, wie schön die wohnst“. Mit diesem Kinderbuch will die Berliner Gesobau AG mit Vorurteilen gegenüber bestimmten Wohngebieten, zum Beispiel der Großsiedlung Märkisches Viertel, aufräumen.

Die 20-seitige Veröffentlichung ist Auftakt einer Taschenbuchreihe, die das Leben der Protagonisten Georg und Sonja Baum in ihren jeweiligen Wohngebieten in Berlin erzählt. Im ersten Buch zeigt Georg seiner Cousine aus Pankow, wie er im Märkischen Viertel wohnt und lebt. So soll Kindern nahe gebracht werden, dass Vorurteile gegenüber Bewohnern anderer Wohnviertel oft nur in den Köpfen existieren. „Uns ist wichtig, dass Kinder nicht aufgrund ihres Wohnortes in eine Schublade gesteckt werden. Gerade Großsiedlungen zeichnen sich durch eine hohe Identifikation der Bewohner mit ihrem Kiez aus. Nirgendwo sonst gibt es für Kinder ein größeres Angebot an Freizeitmöglichkeiten wie im Märkischen Viertel. Das lernt auch Sonja bei ihrem Besuch, als sie vergebens nach der ‚Betonburg‘ sucht, von der ihre Oma erzählt“, sagt GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen. 

Konzept, Text und Illustrationen sind unter wesentlicher Beteiligung von Mitarbeitern der GESOBAU entstanden. Das Kinderbuch diente bereits als szenische und thematische Grundlage für eine Tanzproduktion, die GESOBAU-Kooperationspartner Staatsballett Berlin mit seinem Education-Programm „Tanz ist KLASSE!“ und Schülerinnen und Schülern der Chamisso Grundschule und der Märkischen Grundschule Ende Mai im Fontane-Haus im Märkischen Viertel auf die Bühne brachte.

Schlagworte zum Thema:  Aufwertung

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