Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt (KoWo) hat bereits am 3.1.2017 als erstes Wohnungsunternehmen in Deutschland den geprüften Jahresabschluss für das Jahr 2016 vorgelegt. Zum neunten Mal in Folge gelang es dem Unternehmen, den Jahresabschluss in der ersten Januarwoche vorlegen zu können (Fast Close).

Im Jahr 2005 fiel die Entscheidung, den Jahresabschluss des damals noch existenzbedrohten Unternehmens künftig als Fast-Close-Jahresabschluss zu erstellen. Der Fast-Close-Jahresabschluss unterscheidet sich rechtlich nicht vom "traditionellen" Jahresabschluss. Fast Close ist der Oberbegriff für Verfahren, die auf die beschleunigte Erstellung des Jahresabschlusses abzielen. Ein ausführlicher Artikel zum Fast-Close-Jahresabschluss ist in der Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft, Ausgabe 1/2015, S. 50-52 erschienen.

Die KoWo schließt das Jahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 1 Millionen Euro ab. Das kommunale Unternehmen hat gegenwärtig ca. 13.500 Wohneinheiten im Bestand. Der Leerstand beträgt 2,9 Prozent. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens gegenüber Kreditinstituten konnten weiterhin abgebaut werden und betragen aktuell 85,3 Millionen Euro, im Vorjahr lagen sie bei 94,7 Millionen Euro. Weitere 18,1 Millionen Euro Schulden werden in 2017 getilgt. In 2005 betrug der Schuldenstand noch ca. 320 Millionen Euro.

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