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Kommunen leisten wichtigen Beitrag zur Integration

BMVBS-Staatssekretär Bomba stellt mit Staatsministerin Böhmer die Studie zur Integrationspolitik vor
Bild: BMVBS

Deutsche Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) im Auftrag des Ministeriums für Stadtentwicklung (BMVBS).

Mehr als zwei Drittel aller Städte, Kreise und Gemeinden begreifen nach diesen Studienergebnissen die Integration von Zugewanderten als zentrale Zukunftsaufgabe. Immer mehr Kommunen setzen sich dafür ein, Chancen und Potenziale der Zuwanderung noch stärker systematisch zu nutzen. Kommunen investierten beispielsweise in zusätzliche Bildungsangebote, organisierten lokale Netzwerke und stärkten das bürgerschaftliche Engagement.

Das erklärten einhellig die Hauptgeschäftsführer der kommunalen Spitzenverbände Dr. Stephan Articus (Deutscher Städtetag), Prof. Dr. Hans-Günter Henneke (Deutscher Landkreistag) und Dr. Gerd Landsberg (Deutscher Städte- und Gemeindebund) anlässlich der Präsentation der Studie in Berlin.

Darüber hinaus gebe es in Dreiviertel aller Kommunen niedrigschwellige soziale und kulturelle Angebote, um benachteiligte Quartiere zu stärken. Besonders bewährt habe sich dabei etwa das Programm „Soziale Stadt“.

Erstellt wurde die Studie für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Schlagworte zum Thema:  Integration, Soziale Wohnraumförderung, Migration, Kommune

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