Die Gewoba AG Wohnen und Bauen hat für rund 4,5 Millionen Euro ein Passivhaus in Bremen-Findorff errichtet. Nach knapp 18 Monaten Bauzeit konnten die ersten Mieter einziehen.

Mit 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr liegt der Heizwärmebedarf des Passivhauses unter dem eines Niedrigenergiehauses. "Das bedeutet, dass die zukünftigen Mieter bei Heizkosten von durchschnittlich 0,93 Euro pro Quadratmeter monatlich über 50 Prozent sparen", sagte Gewoba-Vorstandsvorsitzender Peter Stubbe. Die Gebäudehülle ist hochwirksam gedämmt, eine Solaranlage produziert Strom, die automatische Lüftungsanlage ermöglicht eine angenehme Raumluft. Die restliche Heizwärme stammt aus einem modernen Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Europäisches Forschungsprojekt für höchste Energieeffizienz

Das Projekt in Findorff ist ein Bauvorhaben im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts "BuildTog" (Building Together) des europäischen Netzwerks der Wohnungswirtschaft Eurhonet. Gemeinsam mit verschiedenen Vertretern der europäischen Wohnungswirtschaft entwickelte die Gewoba einen Mehrfamilienhaus-Typus im Passivhausstandard, der länderspezifisch und standortabhängig angepasst werden kann und höchste Energieeffizienz mit wirtschaftlicher Bauausführung und hoher Architekturqualität vereint.         

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