01.08.2014 | Wohnungswirtschaft

Märkische Scholle wird 95 und saniert ihre größte Wohnanlage

Die Sanierung in Berlin-Lichterfelde hat bereits begonnen
Bild: Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG

Die Berliner Genossenschaft Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG bestand am 4. August 2014 bereits seit 95 Jahren. Im Jubiläumsjahr saniert sie eine Wohnanlage mit über 800 Wohnungen.

Die Wohnanlage in Berlin-Lichterfelde wird umfangreich modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Um mehr familiengerechten Wohnraum zu schaffen, sind zudem Dachgeschossausbau- und Verdichtungsmaßnahmen geplant. Für die Dauer der Sanierung wird den betroffenen Mietern eine Ersatzwohnung gestellt; die Kosten für den Umzug trägt die Genossenschaft. Die Arbeiten haben bereits begonnen, die ersten sanierten Häuser werden im Herbst 2014 fertiggestellt.

Die Märkische Scholle wurde 1919 als Landsiedlungsgenossenschaft gegründet. Ende der 20er-Jahre gewann der städtische Mietwohnungsbau an Bedeutung, da die Wohnverhältnisse in den Mietskasernen Berlins teilweise katastrophal waren. Architekten wie Max Taut und Erwin Gutkind planten für die damalige Zeit hochmoderne Wohnanlagen. Heute stehen mehrere Anlagen aus dem Bestand der Märkischen Scholle unter Denkmalschutz.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Modernisierung, Barrierefreiheit, Nachverdichtung

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