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HWS geht Kooperation zugunsten minderjähriger Asylsuchender ein

Gruppenräume, in denen mit minderjährigen Asylsuchenden gearbeitet wird
Bild: HWS

Durch eine neue Kooperation der Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) und des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF gemeinnützige AG) sind zehn zusätzliche Wohnplätze für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) in der Berliner Gropiusstadt entstanden. 

Ein Miet- und Kooperationsvertrag zwischen HWS und EJF sichert die Unterbringung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge bis mindestens Ende 2018.

Die HWS vermietet in der Gropiusstadt günstig Räume an das EJF. Das EJF nutzt diese für eine ambulante Jugendhilfe und betreut dort seit März 2016 eine Tagesgruppe aus acht Schulkindern pädagogisch. Durch den Weggang der EJF-Tagesgruppe aus den bislang genutzten Räumen wurden diese frei. Im Kinder- und Jugendhilfezentrum im Girlitzweg, welches bereits fast komplett durch UMA bewohnt wird, können so weitere asylsuchende Kinder und Jugendliche untergebracht werden.

Die Arbeit mit den jungen Flüchtlingen im Kinder- und Jugendhilfezentrum und die geplanten Bildungsaktivitäten für Geflüchtete in ihren Räumlichkeiten unterstützt die HWS zudem mit einer jährlichen Spende.

Mit der Kooperation von HWS und EJF erfährt das von dem Wohnungsunternehmen initiierte "Netzwerk Nachbarschaft Rund um die Lipschitzallee" eine inhaltliche Erweiterung. Das Angebot an wohnortnaher sozialer Infrastruktur soll so verbessert werden. 

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Integration

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