"Watt ihr Volt": Im Dezember 2017 hat der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) ein stationsbasiertes Carsharing-Angebot mit zwei Elektroautos eingerichtet. Seit Kurzem profitieren nun auch Halter privater E-Fahrzeuge: Auf dem Verbandsgelände in Hamburg-Langenhorn stehen zwei Ladesäulen für vier Fahrzeuge bereit.

"Neben bezahlbarem Wohnen ist Nachhaltigkeit eines der wichtigen Ziele unserer Mitgliedsunternehmen", erklärte VNW-Verbandsdirektor Andreas Breitner. "Für uns als Verband ist daher das Angebot von vier Stromtankstellen eine gute Möglichkeit, unseren Beitrag für den Schutz der Umwelt zu leisten."

Ladesäulen stehen allen zur Verfügung

Der Strom für die Ladepunkte kommt aus einem zertifizierten Grünstromliefervertrag. Der Betrieb, die Abrechnung und die Wartung der Säulen erfolgen durch die städtische Stromnetz Hamburg GmbH. Die beiden Ladestationen stehen allen Nutzern von Elektrofahrzeugen zur Verfügung. So kann beispielsweise über das sogenannte Direct-pay-System mit Hilfe von SMS oder App bezahlt werden. Dazu muss ein Nutzer lediglich eine SMS mit der gewünschten Ladepunktbezeichnung an eine Servicenummer senden. Die Abrechnung erfolgt über den Mobilfunkvertrag. Eine entsprechende App für Android oder iOS ist ebenfalls verfügbar. Auch die Nutzung einer speziellen Chipkarte ist möglich.

Rund 600 Ladepunkte in der Hansestadt

In Hamburg gibt es derzeit rund 600 Ladepunkte. Damit ist die 2014 im "Masterplan öffentlich-zugängliche Ladeinfrastruktur" festgeschriebene Zielzahl erreicht. Die Zahl der Ladevorgänge pro Monat lag zuletzt bei rund 6000. Derzeit sind nach Angaben der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation rund 2.400 Elektrofahrzeuge in Hamburg gemeldet. Hinzu kämen rund 1.000 Elektrofahrzeuge aus der Metropolregion, die teilweise täglich Hamburg aufsuchten und die Ladeinfrastruktur nutzten. Bis 2019 sollen insgesamt mindestens 1.000 Ladepunkte verfügbar sein.

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