Das Projekt "Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt" Bild: Gewofag

Die Gewofag hat für die Modernisierung ihrer Siedlung "Ramersdorf Mitte" eine Anerkennung beim "Preis für Bauen im Bestand" erhalten. Die Anlage mit rund 360 Wohnungen wurde von 2011 bis 2016 saniert und durch Aufstockungen und Neubauten ergänzt. Die Auszeichnung wurde von der Bayerischen Architektenkammer sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verliehen.

Im Rahmen des Projekts wurden größere Wohnungen für Familien mit Kindern, barrierefreie Wohnungen und neue Gemeinschaftsbereiche geschaffen.

Familien- und seniorenfreundliche Ausrichtung

"Unser Projekt ‚Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt‘ zeigt, wie wir durch Neubau und Aufstockung ein Quartier verbessern. Wir haben jetzt familien- und seniorenfreundliche Wohnungen, die den Bedürfnissen unserer Mieter gerecht werden. Außerdem ist es uns so gelungen, die Bewohnerschaft zu verjüngen und zu durchmischen“, erklärt Dr. Klaus-Michael Dengler, Sprecher der Geschäftsführung der Gewofag.

98 Wohnungen wurden neu gebaut. Weitere 39 Wohnungen sind in den Aufstockungen entstanden. Bei 224 überwiegend kleinen Bestandswohnungen hat das kommunale Wohnungsunternehmen Fassade, Fenster und das Dach gemäß Standard KfW-Effizienzhaus 85 (EnEV 2009) energetisch saniert. Die Sanierung wurde im bewohnten Zustand durchgeführt.

Der "Preis für Bauen im Bestand" wurde dieses Jahr erstmalig verliehen – für zukunftsweisende architektonische Konzepte, die die Geschichte des Bestands in besonderem Maße berücksichtigen und sich damit um einen vorbildlichen Umgang mit bestehender Bausubstanz verdient gemacht haben.

Schlagworte zum Thema:  Sanierung

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