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Gesobau stellt Kooperation gegen Wohnungsverlust vor

(v.l.) Gesobau-Prokurist Lars Holborn, Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz und Gewebo-Geschäftsführer Robert Veltmann stellten die Kooperation der Öffentlichkeit vor
Bild: Gesobau

Die Gesobau AG hat eine seit 1999 bestehende Kooperation zur Vermeidung von Wohnungsverlust erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und die Vereinbarung um fünf Jahre verlängert.

Gemeinsam mit dem Bezirk Pankow und Gewebo Soziale Dienste Berlin GmbH verfolgt das kommunale Berliner Wohnungsunternehmen das Ziel, Räumungen, Wohnungsverlusten und Obdachlosigkeit entgegenzuwirken. Um dies zu erreichen, werden Wohnhilfen etabliert, die das Risiko reduzieren sollen, dass Mieter in Pankow aufgrund von nicht erfolgten Mietzahlungen ihre Wohnung verlieren.

Das Maßnahmenkonzept gliedert sich in zwei Stufen. Elementar ist die fachlich qualifizierte Analyse der akuten Situation des gekündigten Mieters durch die Gewebo, die die Gesamtsituation der Hilfesuchenden betrachtet, entsprechend Wohnhilfe leistet und bei Bedarf weiterführende Maßnahmen vermittelt. Die Gesobau finanziert die ambulante Betreuung betroffener Mieter, das Bezirksamt Pankow als Kooperationspartnerin gewährt unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen der Sozialgesetzbücher weitergehende Hilfe.

Durch die gemeinsam geschaffenen Organisationsstrukturen, die eine zügige Vermittlung, Bearbeitung und Durchführung der Hilfemaßnahmen ermöglichen, wurden im Rahmen der Vereinbarung seit 1999 aufsuchende Beratungen in 1.033 Fällen durchgeführt, die meisten davon aufgrund entstandener Mietschulden. In 577 Fällen konnten die Mietschulden reguliert und die Mieter vor dem Verlust ihrer Wohnung bewahrt werden. In weiteren Fällen konnten andere Hilfen geleistet werden, die den Wohnungsverlust verhinderten.

Haufe Online Redaktion

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