Für die Gemeinschaftsunterkunft in Modulbauweise wurde nun das Richtfest gefeiert Bild: Tina Merkau

Das kommunale Berliner Wohnungsunternehmen Gewobag hat in Berlin-Spandau Richtfest für eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in modularer Bauweise gefeiert. Ab Juni 2017 sollen dort 320 Menschen untergebracht werden. Später ist geplant, das Wohnhaus umzubauen und regulär zu vermieten.

Das Gebäude weist sieben Stockwerke auf und wird über 5.411 Quadratmeter Wohnfläche verfügen. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) wird – wie üblich – den Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft bestimmen und ist für die Belegung verantwortlich.

Es handelt sich bereits um das zweite Gebäude dieser Art, das die Gewobag errichtet. Die erste Gemeinschaftsunterkunft wurde nach achtmonatiger Bauzeit im Dezember 2016 in Berlin-Reinickendorf fertig gestellt.

Geplante Nachnutzung

Nach der Erstnutzung als Gemeinschaftsunterkunft soll das Gebäude umgebaut werden und in den regulären Vermietungsbestand der Gewobag übergehen. Auf diese Weise entstehen 71 neue 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen.

Schlagworte zum Thema:  Flüchtlinge

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