18.11.2014 | Wohnungswirtschaft

Geförderte Wohnungen im Projekt "Neue Mitte Altona"

In Altona entsteht ein neues Wohnquartier
Bild: BOF Architekten

Das kommunale Wohnungsunternehmen Saga GWG sowie die Wohnungsgenossenschaften Bauverein der Elbgemeinden eG (BVE) und Altonaer Spar- und Bauverein eG (Altoba) errichten in der "Neuen Mitte Altona" öffentlich geförderte Wohnungen.

Im städtebaulichen Vertrag für die "Neue Mitte Altona" wurde unter anderem festgelegt, dass ein Drittel der Wohnungen als öffentlich geförderter Wohnraum entsteht. Die dafür vorgesehenen Flächen wurden an die Saga GWG, BVE und Altoba veräußert.

Hochbaulicher Wettbewerb

Die beiden Wohnungsgenossenschaften BVE und Altoba haben gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt über die künftige Bebauung des Block 4 entschieden. Für die hochbauliche Planung des Block 4 war ein Wettbewerb ausgeschrieben worden.

Zielsetzung des Wettbewerbs war es, Wohnungsgrößen und -typen für unterschiedliche Haushaltsformen zu realisieren. Im Wettbewerbsgebiet sollen in fünf- bis siebengeschossiger Blockrandbebauung rund 140 Wohnungen der beiden Genossenschaften entstehen. Mit Ausnahme der Wohnungen in zwei Gebäuden werden alle Wohnungen in diesem Baufeld über den 2. Förderweg durch die IFB Hamburg gefördert.

Zwei erste Preise wurden für die Einreichungen der Büros BOF Architekten und LRW Architekten und Stadtplaner verliehen. Die Arbeiten der Büros KBNK Architekten und APB Architekten wurden durch Ankauf ausgezeichnet.

Insgesamt werden die beiden Wohnungsgenossenschaften im ersten Entwicklungsabschnitt der Mitte Altona auf einer Geschossfläche von mehr als 19.000 Quadratmetern jeweils rund 100 Wohnungen bauen. Die hochbaulichen Arbeiten für den ersten Bauabschnitt starten im Sommer 2015, ab 2017 könnten die ersten Bewohner einziehen. Ein Großteil der Wohnungen wird öffentlich gefördert. Auch Flächen für Baugemeinschaften sind geplant.

Um Platz für den zweiten Entwicklungsabschnitt des Projekts zu schaffen, wird der Fernbahnhof Hamburg-Altona an den Standort der S-Bahnstation Diebsteich verlagert. Insgesamt entstehen in zwei Entwicklungsabschnitten rund 3.600 Wohnungen. Es handelt sich um das zweitgrößte Hamburger Stadtentwicklungsprojekt nach der Hafencity.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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