31.01.2013 | Gebäude- und Freiflächen

Flächeninanspruchnahme weiter rückläufig

Flächendaten des Statistischen Bundesamtes zeigen einen Rückgang der Flächeninanspruchnahme
Bild: MEV-Verlag, Germany

Das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen hat auf der Basis neuster Flächendaten des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang der Flächeninanspruchnahme von 20 Prozent gemeldet.

Die Flächen, die täglich für den Bau von Wohn- und Industriegebäuden neu in Anspruch genommen werden, waren nach 30 Hektar im Jahr 2010 auf 24 Hektar im Jahr 2011 zurückgegangen. Gegenüber dem Wert Mitte der 90er Jahre von 86 Hektar zeigt sich sogar ein Rückgang von fast drei Viertel. 

Die Gründe für den hohen Rückgang im Zeitverlauf liegen einmal in den sinkenden Baufertigstellungen. Lag deren Zahl 1995 bei rund 640.000 Wohnungen, waren es 2011 nur noch 183.000. Zum anderen ist der Anteil gebrauchter Immobilien am Erwerb von Wohneigentum von 56 auf mittlerweile 62 Prozent gestiegen. Neubauten machen damit nur noch 38 Prozent der Erwerbsfälle aus.

Weitere Informationen: www.ifs-staedtebauinstitut.de

 

Schlagworte zum Thema:  Baugenehmigung, Neubau

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