17.06.2015 | GdW

Mietschulden sinken um 2,2 Prozent

Mietschulden bei den vom GdW vertretenen Unternehmen
Bild: GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Die im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. organisierten Wohnungsunternehmen hatten im Jahr 2014 erneut einen Rückgang der Mietschulden zu verzeichnen. Die Schulden sanken um 2,2 Prozent auf 402 Millionen Euro. Dies geht aus der aktuellen Jahresstatistik des GdW hervor.

2003 betrugen die Mietschulden 757 Millionen Euro, seitdem ist es den GdW-Wohnungsunternehmen gelungen, sie um 355 Millionen Euro zu reduzieren. Der Anteil der Mietschulden an den jährlichen Gesamtmieteinnahmen ist ebenfalls rückläufig. Während die Mietschulden im Jahr 2013 noch 2,3 Prozent der Jahressollmiete betrugen, waren es 2014 0,1 Prozent weniger. Seit dem Höchststand der Mietschulden im Jahr 2003 hat sich der Anteil der Mietschulden an der Sollmiete damit von 4,4 Prozent auf 2,2 Prozent halbiert.

"Diese positive Entwicklung konnte durch ein aktives und soziales Vermietungs- und Mietschuldenmanagement sowie eigene Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler erreicht werden", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Zudem arbeite man mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen zusammen. Auf diese Weise würden die Unternehmen darauf hinarbeiten, dass sich Mietrückstände gar nicht erst entwickeln.

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