27.01.2015 | GdW

Forderung nach bezahlbarem Bauland

Der GdW forderte Maßnahmen für bezahlbares Bauland (Symbolfoto)
Bild: Michael Bamberger

Anlässlich der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe "Aktive Liegenschaftspolitik" des Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Maßnahmen für bezahlbares Bauland gefordert.

"Der Neubau von Wohnungen zu sozial verträglichen Mieten lässt sich in den Ballungsräumen nur realisieren, wenn kostendämpfende Maßnahmen umgesetzt werden", erklärte Dr. Christian Lieberknecht, Geschäftsführer des GdW. Dazu gehören aus Sicht des Verbands vor allem der Verkauf von Grundstücken nach Konzepten statt nach Höchstpreisen. Außerdem fordert der GdW städtebauliche Verträge und Kooperationsverträge, die für Bauherren wirtschaftlich tragbar sind und diese nicht durch infrastrukturelle Zusatzleistungen überfordern. Weitere Forderungen beziehen sich auf Erleichterungen für den Wohnungsbau im Immissionsschutzrecht, eine Erhöhung der Personalausstattung, um die Handlungsfähigkeit der Planungsämter zu verbessern, und die Stärkung der regionalen Planung im Interesse der interkommunal abgestimmten Ausweisung von Wohnbauland.

Man begrüße es ausdrücklich, dass das wichtige Thema der Liegenschaftspolitik nun auch auf Bundesebene verstärkt diskutiert werde, so Lieberknecht.

Das "Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen" wurde im Juni 2014 von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks initiiert. Neben Bund, Ländern und Kommunen engagieren sich verschiedene Verbände für das Bündnis, so auch der GdW als Spitzenverband der deutschen Wohnungswirtschaft, der rund 3.000 Wohnungsunternehmen vertritt.

Schlagworte zum Thema:  Neubau, Wohnungswirtschaft

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