| Wohnungswirtschaft

Ganzheitliche Stadtquartiersentwicklung: Welterbe Zollverein

Perspektive zum „Zollverein-Effekt“
Bild: Haufe Online Redaktion

„Zollverein ist ein vitaler und einzigartiger Standort, der über seine touristische und kulturelle Anziehungskraft hinaus immer stärkere wirtschaftliche Bedeutung erlangt“, sagt Hermann Marth, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Zollverein.

„Wir haben lange nach einem Begriff gesucht, der das Potenzial Zollvereins im Sinne einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung, die positive Impulse für die Region liefert, zusammenfasst“, erläutert Marth im Rahmen eines Podiumsgespräches auf der diesjährigen Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München. „Deshalb haben wir den Begriff „Zollverein-Effekt“ in Anlehnung an den Bilbao-Effekt geprägt.“ In der nordspanischen Stadt hat sich seit Ende der 90er Jahre durch die Ansiedlung des Guggenheim Museums das ehemalige Gewerbegebiet rund um den Industriehafen zu einem modernen Quartier entwickelt, das der ehemaligen Arbeiterstadt ein neues Image, neues Selbstvertrauen und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet hat.

„Schon heute erleben die Nachbarn, Anwohner und Unternehmen die wirtschaftlichen Impulse sowie die positiven Effekte, die weit über den Welterbestandort hinausstrahlen und zu einer stärkeren Identifikation mit dem gesamten Stadtquartier beitragen“, sagt Marth. „Hier wird man in Zukunft arbeiten und leben, und das in einem einzigartigen Ambiente mit einer eindrucksvollen industriehistorischen Kulisse und grünem Umfeld. Nachhaltige Quartiersentwicklung geht hier einher mit neuer Wirtschaftskraft“, ergänzt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Quartiersentwicklung

Aktuell

Meistgelesen