| Flüchtlingsunterbringung

Allbau AG und Stadt Essen richten Wohnungsvermittlungsagentur ein

OB Thomas Kufen (vorne re.) und Allbau-Geschäftsführer Dirk Miklikowski (vorne li. ) unterzeichnen im Beisein von Sozialdezernent Peter Renzel (hinten li.) und Fachbereichsleiter Hartmut Peltz einen Kooperationsvertrag
Bild: Allbau AG

Die Stadt Essen und die Allbau AG haben ihre Absicht, eine Wohnungsvermittlungsagentur für Flüchtlinge einzurichten, schriftlich festgehalten. Die beiden Partner wollen in den nächsten zwei Jahren insgesamt 2.000 Wohnungen für 4.000 Flüchtlinge zur Verfügung stellen.

Kernziele der Kooperation sind vor allem die gemeinsame Mieterauswahl und die Wohnungsakquise. Durch die Beratung der Allbau AG und die Neuorganisation der Verfahrensabläufe soll die Umsetzungsgeschwindigkeit erhöht werden. Die potentiellen Mieter sollen zukünftig direkt in den Unterkünften ermittelt werden. Daran werden bald vier Teams arbeiten, die jeweils durch Mitarbeiter der Stadt und der Allbau AG besetzt sind und außerdem Unterstützung durch landessprachliche Übersetzer zur Seite gestellt bekommen.

„Ein entscheidendes Element gelungener Integration ist, den Asylsuchenden Wohnraum zu geben und sie in Wohnquartieren in stabilen Hausgemeinschaften zu verankern“, sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Vorrangiges Ziel der Stadtverwaltung ist und bleibt die Vermittlung der Asylsuchenden in Wohnungen, denn der Anteil der Menschen mit positiver Aufenthaltsprognose steigt", ergänzte Sozialdezernent Peter Renzel.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Integration

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