| Herausforderungen an die Wohnungswirtschaft

vdw diskutiert Flüchtlingsthematik und Digitalisierung

(v. l.) vdw-Verbandsdirektor Heiner Pott, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok und Verbandsratsvorsitzender Rüdiger Warnke
Bild: vdw/Carsten Ens

Auf der vdw-Veranstaltung "Auftakt15" in Hannover haben Referenten und Besucher die aktuellen Herausforderungen diskutiert, die aus der Flüchtlingsthematik und der Digitalisierung der Gesellschaft entstehen.

Die Beteiligten waren sich einig: In beiden Fällen kommt viel Arbeit auf die Wohnungswirtschaft zu. Entsprechend machte vdw-Verbandsdirektor Heiner Pott in seiner Begrüßung zum Neujahrsempfang deutlich, dass die Flüchtlingsthematik auch Stadtplanung und Wohnungswirtschaft betrifft. Er schlug die Einrichtung einer Konzertierten Aktion auf Landesebene vor, um nicht zuletzt die Kommunen bei den anstehenden Herausforderungen zu unterstützen.

Auch dem Thema Digitalisierung widmeten sich mehrere Vorträge und Diskussionen. Bettina Harms, Geschäftsführerin von Analyse & Konzepte, prognostizierte der Branche grundlegende Veränderungen: "In zehn Jahren wird es in keinem Wohnungsunternehmen einen Prozess geben, der nicht digital unterstützt wird. Dies wird zur Voraussetzung für eine hohe Leistungsqualität werden." Informationsmanagement, Kommunikation, Steuerung, Datensicherung und Smart Home-Technologien sind nur einige relevante Bereiche. Auch eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten für Kooperationen und Netzwerke.

Im Anschluss startete der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V. mit dem Neujahrsempfang ins neue Jahr. Nach Angaben der Veranstalter waren fast 240 Gäste erschienen. Der nächste vdw-Jahresauftakt mit anschließendem Neujahrsempfang findet am 12. Januar 2016 statt.

Schlagworte zum Thema:  Veranstaltung, Wohnungswirtschaft

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