ERHIN-Awards 2019: Verantwortungsvolle Wohnprojekte gesucht

Zum dritten Mal seit 2014 zeichnet die European Responsible Housing Initiative (ERHIN) Wohnungsunternehmen für Nachhaltigkeit und Verantwortung aus. Ein Pilotprojekt der Berliner Gewobag belegte bei der zweiten Ausgabe 2016 einen ersten Platz. Die Bewerbungsfrist für den Award 2019 läuft noch bis zum 28. Februar.

Die von der Europäischen Union finanzierte Initiative ist eine der ersten Europas, die Corporate-Social-Responsibility(CSR)-Bemühungen unterstützen und Projekte auszeichnen. Der Wettbewerb startete im Jahr 2014 zur Förderung der Verantwortung von Unternehmen vor allem im sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau.

Gesucht werden auch in diesem Jahr innovative Pilotprojekte und Best Practices aus der Wohnungswirtschaft in fünf Kategorien:

  1. Finanzierung von bezahlbarem Wohnraum
  2. Gemeinschaften / Nachbarschaft fördern
  3. Energiewende
  4. Strategische Allianzen
  5. Personalmanagement

Verantwortungsvolles Personalmanagement der Gewobag überzeugte 2016 die Jury

Das Berliner Wohnungsunternehmen Gewobag wurde 2016als einziger deutscher Teilnehmer ausgezeichnet und erhielt den 1. Preis des European Responsible Housing Awards (ERHIN) in der Kategorie "Responsible Human Resources Management". Im Rahmen der Preisverleihung in Brüssel wurden das Engagement und das Konzept des Projekts "Berufsausbildung – Schlüsselfaktor für erfolgreiche Integration geflüchteter Menschen" als vorbildlich von der Jury herausgehoben.

Die Preisverleihung 2019 soll am 6. Juni in Lyon stattfinden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 28.2.2019: Projekte können hier hochgeladen werden

Housing Europe startet Kampagne für bezahlbares Wohnen europaweit 

Ausgerufen wurde der Wettbewerb vom europäischen Dachverband Housing Europe, der sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzt. Im Vorfeld der Europawahlen, die im Mai stattfinden werden, hat der Verband außerdem die Kampagne "Our homes are where Europe's future starts".

Nach Aussagen von Housing Europe handelt es sich um eine Art Fahrplan für EU-Institutionen, Kandidaten des Europäischen Parlaments und für Behörden, die mit einem Mangel an bezahlbaren Wohnungen konfrontiert sind. Künftig soll einmal pro Jahr ein "Europäischer Wohngipfel" stattfinden, auf dem sich die Beteiligten austauschen.


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