Messestände bei der IFH/Intherm in Nürnberg vom 10. bis zum 13. April 2018 rund um das Thema Digitalisierung Bild: GHM

Auf der Messe IFH/Intherm kamen vom 10. bis 13. April 611 Aussteller aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien in Nürnberg zusammen. Mehr als 40.500 Besucher wurden gezählt. Die Zeitschrift "DW Die Wohnungswirtschaft" und die Messegesellschaft richteten einen eigenen Fachtag ein: Das Vortragsprogramm am "Tag der Wohnungswirtschaft" widmete sich den Themen Digitalisierung, Smart Home und Energiemanagement.

Die IFH/Intherm lieferte an den vier Messetagen einen Marktüberblick über Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien. Unter dem Messeschwerpunkt "Digital vernetzt" wurde an breites Spektrum zu neuen Technologien vorgestellt, begleitet von Fachvorträgen.

In insgesamt 960 Vortragsminuten und an den Ständen von 73 Firmen konnten sich SHK-Unternehmer, Fachplaner, Architekten, Experten der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie Vertreter des Großhandels über digitale Produkte und Lösungen informieren.

"Tag der Wohnungswirtschaft" mit renommierten Speakern

Den Auftakt am "Tag der Wohnungswirtschaft" machte Professor Dr. Viktor Grinewitschus von der EBZ Business School mit der Frage: "Wie verändert die Digitalisierung das Energiemanagement im mehrgeschossigen Wohnungsbau".

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Ralf Schekira, Geschäftsführer der wbg Nürnberg GmbH, schilderte anschließend Praxisbeispiele für bezahlbaren und energetisch optimierten Wohnungsneubau aus Nürnberg und stellte im Zuge dessen die Arbeit des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen vor. Gerhard Nunner von der Fidentia Wärmemessdienst & Kabelservice GmbH – eine hundertprozentige Tochter der Joseph Stiftung Bamberg – berichtete über Praxiserfahrungen mit dem Einsatz von smarten Geräten in Wohnungen. Hier lag der Fokus insbesondere auf der Vielfalt smarter Haushaltsgeräte und ihrer Akzeptanz sowie den mit dem Einsatz verbundenen Kosten und ihrem Nutzen.

Im zweiten Teil erörterte Maria-Elisabeth Endres vom Ingenieurbüro Hausladen aus Kirchheim die technische Sinnhaftigkeit kontrollierter Wohnraumlüftung in der Wohnungswirtschaft und fragte nach Alternativen hierzu. Marcus Sauer von der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (Iserlohn) betrachtete die barrierefreie Badsanierung im Spannungsfeld zwischen Zeit und Geld. Zuguterletzt gab Hans-Lothar Schäfer von der Qivalo GmbH aus Mannheim einen Ausblick in die smarte Zukunft. Von "smart grid" über "smart home" bis zum "smart user" setzte er sich kritisch mit der Frage auseinander, ob bei der Umsetzung der Energiewende alle beteiligten Akteure gleichermaßen mitgenommen werden.

DW-Chefredakteurin Ulrike Trampe führte moderierend durch den Tag und leitete die abschließende Diskussion, in der die Teilnehmer das Gesagte und Gehörte Revue passieren lassen konnten.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Digitalisierung, Messe

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