| Wohnungswirtschaft

Entwicklung der Kaltmiete: Erneuerung von Mietenstichprobe

In die bundesweit erhobene Mietenstichprobe gingen rund 19.500 Wohnungen ein
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die bundesweit erhobene Mietenstichprobe, in die die Mieten von rund 19.500 Wohnungen eingehen, wird von den Statistischen Ämtern überarbeitet. Grundlage dafür bildet das Umwelt- und Wohnungsstatistische Register (UWR), das im Rahmen des Zensus 2011 geschaffen wurde.

Es enthält alle Wohngebäude in Deutschland und dazugehörige Ansprechpartner wie Eigentümer bzw. Vermieter. Für die Erhebung der Wohnungsmieten fehlen jedoch weitere notwendige Angaben. Um diese zu ermitteln, führen die Statistischen Ämter ab September 2013 eine Vorbefragung durch. Dabei werden 32.300 Auskunftspflichtige wie Privatpersonen, Wohnungsgenossenschaften oder Wohnungsunternehmen zu knapp 75.000 Wohnungen um Angabe von Informationen wie Vermietung der Wohnung, Größe, Lage oder öffentliche Förderung gebeten. Das Ergebnis der Vorbefragung ist eine zur Mietenerhebung geeignete Anzahl an Wohnungen, aus der die eigentliche Mietenstichprobe per Zufallsauswahl bestimmt wird. Sie wird ca. 20.000 Wohnungen umfassen und nach regionalen Gesichtspunkten, Vermietertypen und Wohnungsarten geschichtet sein. Die Preiserhebung zu diesen Wohnungen wird ab Mitte 2014 beginnen.

Aktuell

Meistgelesen