01.08.2013 | Wohnungswirtschaft

Energiegenossenschaften: Mitgliederzahl um 50 Prozent gestiegen

Energiegenossenschaften erfreuen sich immer größerer Beliebtheit
Bild: Haufe Online Redaktion

Energiegenossenschaften gewinnen immer größere Bedeutung. So konnte allein in den vergangenen zwölf Monaten die Zahl der Mitglieder um mehr als 50 Prozent zulegen – im Jahr 2012 waren es noch etwa 80.000.

Mehr als 130.000 Mitglieder – davon 90 Prozent Privatpersonen – haben bereits rund 1,2 Milliarden Euro in Bürgerkraftwerke investiert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. (DGRV), die der DGRV heute zusammen mit dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) in Berlin vorgestellt hat. 

Die genossenschaftlich errichteten Bürgerkraftwerke erzeugen schon heute rund 580 Millionen Kilowattstunden Ökostrom und können damit rechnerisch jährlich den Strombedarf von 160.000 Haushalten decken. Die Mehrheit setzt bei ihren Investitionen auf Solarstrom. Ebenso bedeutend sind Photovoltaik-Anlagen. Jede zweite Energiegenossenschaft (53 Prozent) plant für die kommenden zwölf Monate zusätzliche Investitionen in Solaranlagen. Immerhin 41 Prozent wollen in Windenergie investieren.

Schlagworte zum Thema:  Genossenschaft

Aktuell

Meistgelesen