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Energieverbrauch sinkt auf niedrigsten Stand seit 1990

Die Heizungen wurden im vergangenen Winter weniger stark aufgedreht.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Energieverbrauch in Deutschland wird wegen des sehr milden Winters in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung fallen und fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Das geht aus der Herbstprognose der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hervor.

Die Analyse beruht auf der Auswertung der ersten neun Monate des laufenden Jahres. Als Hauptgrund für den niedrigen Energieverbrauch wird die milde Witterung genannt. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung habe indes bisher kaum Auswirkungen.

Mehr erneuerbare Energien
Die Nutzung erneuerbarer Energien verzeichnete laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen in den ersten neun Monaten einen Zuwachs von 1,6 Prozent. Während die Wasserkraftnutzung stark zurückging, legte die Windkraft an Land und auf See um fast 16 Prozent zu, die Solarenergie um 15 Prozent. Der Ökoenergie-Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch (Heizen und Strom) stieg von 10,3 auf 11,2 Prozent. Am Stromverbrauch hatten die erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von 28 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Energie, Verbraucher

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