| Einbürgerung

Fünf Prozent Anstieg in 2011

Rund 106.900 Menschen wurden im Jahr 2011 in Deutschland eingebürgert.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Rund 106.900 Ausländerinnen und Ausländer wurden im Jahr 2011 in Deutschland eingebürgert. Das Statistische Bundesamt (destatis) verzeichnet damit einen Anstieg von 5,2 Prozent mehr Einbürgerungen als im Jahr 2010 und 11,2 Prozent mehr als im Jahr 2009.

Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre weiter fort. Die Eingebürgerten waren im Schnitt 30 Jahre alt und lebten durchschnittlich seit fast 16 Jahren in Deutschland. Die größte Gruppe der Eingebürgerten stellten 2011, wie schon in den Jahren zuvor, mit 28.100 Personen Menschen aus der Türkei dar. Das ausgeschöpfte Einbürgerungspotenzial, also das Verhältnis von erfolgten Einbürgerungen zur Zahl jener Ausländerinnen und Ausländer, die seit mindestens zehn Jahren in Deutschland leben, betrug im Jahr 2011 durchschnittlich 2,3 Prozent. Die höchsten Werte gab es bei Bürgern aus Kamerun (29,6 Prozent bei 824 Einbürgerungen), dem Irak (21,0 Prozent bei 4 790 Einbürgerungen) und Nigeria (14,0 Prozent bei 813 Einbürgerungen).

Weitere Informationen: www.destatis.de

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