24.07.2014 | Top-Thema DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2014

"Nach dem Preis ist vor dem Preis"

Kapitel
Professor Bach
Bild: Aareon

Ein Statement von Professor Bach, Vorsitzender der Jury des DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft.

Die Vorbereitungen für diesen Preis begannen unmittelbar nach der Verleihung der Preise im Jahr 2013. Die Jury traf sich, um – wie es der Schirmherr dieses Preises, GdW-Präsident Axel Gedaschko, bei der diesjährigen Preisverleihung anerkennend anmerkte – als "Trüffelschweine" auf die Suche zu gehen: Es geht um nicht mehr oder weniger als das Aufspüren von zentralen Themen, welche die Wohnungswirtschaft in naher oder ferner Zukunft maßgeblich beschäftigen werden.
Für die Jury ist das eine äußerst spannende Angelegenheit. Das Ergebnis ihrer Überlegungen – und auch der manchmal leidenschaftlichen Diskussionen – ist einem fast brutalen Qualitätstest unterworfen. Die Branche beobachtet nach meinen Erfahrungen sehr genau, ob diese Vorhersage bei der Auswahl der Themen durch die Entwicklungen bestätigt wird oder nicht. Das hohe Ansehen, welches sich dieser Zukunftspreis in den zurückliegenden 11 Jahren erworben hat, fußt nicht zuletzt auf der bisher klar nachweisbaren Treffsicherheit.

Die Beratungen der Jury für den Preis 2015 laufen bereits: Aus der Prioritätenliste, die sich aus der Vielfalt der Themen ergibt, welche auf die Immobilienwirtschaft – und insbesondere die Wohnungswirtschaft – einstürmen, sind die Topthemen festzulegen. Mit den Best-Practice-Beispielen, die sich im Wettbewerb zu diesen Themen präsentieren, soll die Innovationsfreude in der Branche angeregt und beschleunigt werden. Dies war von Anfang an das Ziel dieses Wettbewerbs. Ich bin mir sehr sicher, dass dies auch im kommenden Jahr wieder erfolgreich gelingen wird. Auch kleine und mittlere Unternehmen wagen es in zunehmendem Umfang, ihre Wege in Zukunftsbereiche im Rahmen des Wettbewerbes zu präsentieren. Das ist sehr erfreulich und belebt den Wettbewerb. Auch für den Wettbewerb 2015 gilt: Für die Jury ist der erkennbare Inhalt der eingereichten Wettbewerbsbeiträge entscheidend, weniger die "Hochglanzpräsentation".

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Wettbewerb, Digitalisierung

Aktuell

Meistgelesen