24.07.2014 | Top-Thema DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2014

GdW-Wohnungsunternehmen ausgezeichnet

Kapitel
Schirmherr, Jury und Preisträger bei der Preisverleihung in Garmisch-Partenkirchen
Bild: Aareon

Die Sieger im Wettbewerb um den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft wurden Anfang Juni in Garmisch-Partenkirchen gekürt. Bereits zum elften Mal hatten DW Die Wohnungswirtschaft und die Aareon AG den Preis ausgelobt. Auf dem Aareon-Kongress wurden die prämierten Unternehmen und ihre Projekte, die mit Kurzfilmen präsentiert wurden, im feierlichen Rahmen gewürdigt. Schirmherr Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, gratulierte den Unternehmen zu ihren wegweisenden Leistungen.

Der DW-Zukunftspreis widmete sich in diesem Jahr dem Thema "Kundenbeziehungen im digitalen Zeitalter". Mit der Unterzeile "Emotional oder effizient?" wollten die Auslober die Vielfalt des Themas und die Bedeutung spezifischer Herangehensweisen der im Wettbewerb um die Kunden stehenden Wohnungsunternehmen hervorheben. Schließlich werden Mieter- bzw. Kundenorientierung und "Member Value" sowie die "richtigen" Services für Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften immer bedeutender.

Nur Wohnungen zu vermieten, reicht heute nicht mehr aus. Wollen Wohnungsunternehmen sich zukunftsfähig aufstellen, gilt es nicht nur auf die sich verändernden Wohnwünsche sich ausdifferenzierender Nachfragergruppen zu reagieren, sondern u.a. auch auf die sich wandelnden Anforderungen an die Dienstleistungen eines Vermieters und das sich verändernde Kommunikationsverhalten. Der Vermieter wird mehr und mehr zum "Wohnpartner".

Das digitale Zeitaler, in dem wir leben, gibt dabei immer stärker den Takt vor. Das bezieht sich nicht nur auf neue Kommunikationswege und -möglichkeiten, sondern auch auf die sich ergebenden Optionen durch Software-Innvationen, neue Applikationen und moderne technische Geräte. Diese Gemengelage an Zukunftsthemen bildete die Grundlage der Ausschreibung zum diesjährigen 11. DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft.

"Die Preisträger haben herausragende Konzepte und Projekte für eine mieterorientierte Strategie erfolgreich entwickelt und umgesetzt", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko anlässlich der Preisverleihung und dankte allen Wohnungsunternehmen, die sich mit ihren hervorragenden Projekten am DW-Zukunftspreis 2014 beteiligt haben. "Die vorgestellten innovativen Lösungsansätze und Ideen sind unverzichtbar, um gutes und sicheres Wohnen in Deutschland langfristig zu ermöglichen und auch in Zukunft stetig zu verbessern. Den Wohnungsunternehmen als Vorreiter für die Umsetzung innovativer Projekte gebührt große Anerkennung und mein ausdrückliches Lob. Ein besonderer Dank gilt auch der Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Hansjörg Bach von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen."

Gedaschko hatte die Preisverleihung zum Anlass genommen, einen sichtlich überraschten Prof. Bach vor der Preisverleihung mit der Ehrenmedaille in Gold des GdW auszuzeichnen. In Anerkennung seiner langjährigen engagierten Mitarbeit in den Gremien des GdW und des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. – insbesondere als Mitglied des Verbandsrates des vbw und als Vorsitzender des GdW-Fachausschusses Betriebswirtschaft und Hausbewirtschaftung von 2001 bis 2013 – und der großen Verdienste, die er sich dabei erworben hat, wurde Prof. Bach mit der höchsten Auszeichnung des GdW geehrt. Dieser habe sich immer zum Wohle der Mitgliedsunternehmen und für die nachhaltige Entwicklung der deutschen Wohnungswirtschaft, unter anderem im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung eingesetzt. In Würdigung seiner engagierten, erfolgreichen und weit über die Grenzen der Region hinaus anerkannten Tätigkeit als Leiter des Studiengangs Immobilienwirtschaft der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen bis 2007 und Prorektor der Hochschule bis 2013 sowie als langjähriges Vorstandsmitglied der Siedlungsbau Neckar-Fils Bau- und Wohnungsgenossenschaft eG Nürtingen, verdiene Prof. Bach höchte Anerkennung, so Gedaschko.

Ulrike Silberberg und Olaf Berger, Redaktion DW Die Wohnungswirtschaft

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Wettbewerb, Digitalisierung

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