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DIW: Geringe Dynamik bei der Wohnungseigentumsbildung

Bild: Haufe Online Redaktion

Die Wohnungseigentumsquote hat sich zwischen 2011 und 2014 kaum erhöht, zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft Köln (DIW). Vor allem Haushalte mit geringen Einkommen sind kaum in der Lage Wohneigentum zu bilden. 

Die Voraussetzungen für die Bildung von Wohneigentum sind derzeit besonders gut, vor allem aufgrund der historisch geringen Hypothekenzinsen. Die Zinssätze für Hypothekendarlehen haben sich seit 2010 mehr als halbiert, die eigene Immobilie ist dadurch mittlerweile deutlich günstiger als das Wohnen zur Miete.

Dennoch hat sich die Wohnungseigentumsquote zwischen 2011 und 2014 kaum erhöht, was vor allem an der geringen Eigentumsbildung bei Haushalten mit geringen Einkommen liegt. (1. Eigentumsquintil).

Das einkommensärmste Fünftel der Deutschen wohnte 2014 laut IW-Berechnungen nur zu 17,4 Prozent in Eigentum – noch weniger als 201. Das geht aus einer Studie des Deutschen Institut für Wirtschaft Köln (DIW) hervor, die Daten des Sozio-oekonomischen Panels nutzt.  


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