Digitale Lösungen müssen durch Plattformen verknüpft werden

Insellösungen erschweren die Kommunikation zwischen digitalen Lösungen. Der digitale Türzugang von Kiwi setzt daher auf eine offene API-Schnittstelle, die eine reibungslose Integration in bereits bestehende IT-Infrastrukturen ermöglicht.

Die PropTech-Branche trägt erheblich dazu bei, dass in der Wohnungswirtschaft bereits viele digitale Anwendungen existieren. Zunehmend bringen auch etablierte Dienstleister digitale Lösungen auf den Markt. Gleichzeitig steigt die Akzeptanz zur Nutzung der neuen Technologien auf Kundenseite. Schnittstellen zwischen den Dienstleistungen und Produkten werden somit immer wichtiger, um digitale Insellösungen zu vermeiden. 

Es gilt, die neuen Lösungen intelligent und nahtlos in die Kernprozesse der Wohnungsunternehmen zu integrieren. Dabei spielt die Einbindungsmöglichkeit in die bereits bestehende IT-Infrastruktur und die Nutzerfreundlichkeit, sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Mieterseite, eine wichtige Rolle. Nur so werden Anwendungen akzeptiert und auch genutzt. Ein wichtiger Baustein ist dabei eine offene API-Software-Schnittstelle. Mit dieser und der passenden Sensortechnik klappt die Integration beim digitalen Türzugang bereits heute.

Digitaler Türzugang für Mehrfamilienhäuser

Die Kiwi.ki GmbH ermöglicht den digitalen Türzugang für Mehrfamilienhäuser in Neubau- und Bestandsobjekten. Das gilt sowohl für Hauseingangs- und Wohnungstüren sowie Kellertüren, Türen zu Gemeinschaftsräumen, aber auch Tore und Schranken. Dafür werden Türsensoren in herkömmlichen Zugangstechniken wie zum Beispiel Klingelanlagen oder Wohnungstüren installiert. Türen und Tore werden nachträglich mit kleinen Sensoren digitalisiert, sodass eine Steuerung über die Cloud möglich ist. Grundsätzlich kann jeder Zugang eines Hauses, übergreifend auch alle Immobilien eines Eigentümers in ganz Deutschland und der Schweiz, digitalisiert werden.

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Digitaler Türzugang für Mehrfamilienhäuser mit offener API-Schnittstelle

Verwaltet werden alle Türen und Nutzer durch ein Onlineportal. Es werden Zugangsrechte in Echtzeit mit wenigen Klicks vom Büro aus vergeben und bei Bedarf entzogen. Aufwendige Schlüsselübergaben sind damit nicht mehr notwendig. Auch verlorengegangene Schlüssel stellen so kein Problem mehr dar. Zu jeder Zeit kann die volle Schlüsselhoheit gewahrt werden.

Neben dem deutlich verringerten Verwaltungsaufwand und reduzierten Kosten gibt es weitere Vorteile: Der digitale Türzugang steigert die Sicherheit einer Immobilie und erhöht den Komfort für alle Nutzer. Durch die innovative, digitale Lösung wird außerdem der Immobilienwert gesteigert. Heute sind bereits über 570 Wohnungsunternehmen und ca. 85.000 Wohneinheiten an die Infrastruktur von Kiwi angeschlossen.  

Digitale Kommunikation dank Cloud

Die intelligente Verknüpfung aller Komponenten ermöglicht den digitalen Türzugang: Zum Öffnen einer Tür nutzen Bewohner, Mitarbeiter und Dienstleister einen Transponder, die App oder das Portal. Der Türsensor wird über ein Gateway aktiviert, das mit den Servern verbunden ist. Typischerweise wird ein Gateway im Keller installiert, was in der Regel ausreicht, um sämtliche Türen eines Mehrfamilienhauses miteinander zu vernetzen. Es verfügt über eine integrierte SIM-Karte und stellt damit eine stabile Internetverbindung her. Das bedeutet: Das System verfügt über ein eigenes Netzwerk und setzt keine bestimmte Infrastruktur im Gebäude voraus.

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So funktioniert's: Die digitale Kommunikation läuft über eine Cloud-Lösung

Auf den Kiwi-Servern sind sämtliche Informationen zu Zugangsrechten hinterlegt. Sobald ein Öffnen-Signal den Server erreicht, werden die hinterlegten Daten abgeglichen. Erst wenn die entsprechende Zugangsberechtigung vorliegt, gibt der Server den Befehl zum Öffnen der Tür. Dieser Vorgang ist sicher und geschieht innerhalb weniger Augenblicke. Der Funktionsweise liegt ein Algorithmus zugrunde, der von führenden Sicherheitsexperten entwickelt wurde. Sämtliche Daten befinden sich auf Servern in Deutschland, um höchsten Datenschutzansprüchen gerecht zu werden. Durch diese dauerhafte Verbindung stellen verlorengegangene Schlüssel keine Sicherheitslücke für die Immobilie mehr dar. 

Geht ein Transponder verloren, können die Zutrittsrechte, die dem Transponder zugeordnet wurden, in Echtzeit und von jedem Ort entzogen werden. Findet sich der Transponder wieder, wird mit wenigen Mausklicks das Zutrittsrecht erneut vergeben.

“Auch zeitlich begrenzte Zugänge können vergeben werden. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass ein Handwerker ausschließlich von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr Zutritt zur Immobilie hat.”

Karsten Nölling, Geschäftsführer von Kiwi

Entscheidend ist hier auch, dass durch die Echtzeitverbindung zu allen Türen die Zugangsrechte und Softwareupdates an der Tür jederzeit aus der Ferne aktualisiert werden können. Dies ist ein entscheidender Sicherheitsfaktor: So wird das System lückenlos auf dem aktuellsten Sicherheitsstandard gehalten. Zudem kann der kostspielige Austausch von Komponenten sowie das Aktualisieren vor Ort vermieden werden. 

Die Lösung: Integration durch offene API-Schnittstelle

Grundsätzlich gilt: Insellösungen führen häufig zu Kommunikationsproblemen zwischen den einzelnen digitalen Lösungen. Schnittstellen können diese Kommunikation hingegen ermöglichen. Die Integration digitaler Lösungen ohne offene Schnittstellen ist häufig sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Gerade aber die Integration unterschiedlicher Lösungen ermöglicht eine enorme Effizienzsteigerung.

Kiwi hat diese Problematik früh erkannt und stellt bereits seit 2016 seine offene API-Schnittstelle für Unternehmen der Wohnungswirtschaft zur Verfügung. So kann das System in verschiedene Fremdanwendungen integriert werden.

Dank API-Schnittstelle bleiben Kernprozesse und bestehenden Softwarelösungen der Kunden erhalten. So werden beispielsweise beim neuen Anlegen eines Mieters zum Einzugsdatum Zugangsrechte automatisch vergeben, ohne dass Daten doppelt eingegeben werden müssen. 

“Bereits heute ist das System über die API-Schnittstelle direkt in Mieter-Apps, ERP-Systeme oder Handwerkerportale integriert.”

Karsten Nölling, Geschäftsführer von Kiwi

Für die Integration des digitalen Türzugangs in eine bestehende Mieter-App oder ein ERP-System stellt Kiwi einen Code zur Verfügung, der unkompliziert in diesen Anwendungen hinterlegt wird. Erfolgt dann z.B. aus der Mieter-App eine Anfrage zum Öffnen einer Tür, gelangt diese an den Kiwi-Server. Dieser überprüft die hinterlegten Daten. Erst wenn die Berechtigung besteht, wird die Anfrage gewährt und die Tür öffnet sich. Dieser Vorgang geschieht innerhalb von Millisekunden. Die Sicherheit der Daten wird durch die Authentifizierung über Benutzername und Passwort sowie über eine verschlüsselte Kommunikation gewährleistet. 

Integration in Mieter-Apps

Mieter wünschen sich eine schnelle Kommunikation mit dem Vermieter - und selbstverständlich umgekehrt. Immer häufiger werden deswegen digitale Kommunikationswege gewählt, beispielsweise über E-Mail oder Chat. Um diesen Austausch möglichst einfach zu halten und gleichzeitig dokumentieren zu können, arbeiten Vermieter gerne mit sogenannten Mieter-Apps. Sie sind eine gute Möglichkeit, den digitalen Türzugang mittels API-Schnittstelle zu integrieren, ohne eine weitere App beim Mieter einzuführen. Für Mieter und Vermieter ist dies ein echter Mehrwert, sowohl in der täglichen Handhabung als auch in Hinblick auf die Kostenreduktion.

Plattformen zur Kommunikation digitaler Lösungen

Bei der Einführung digitaler Lösungen ist es wichtig, Insellösungen weitgehend zu vermeiden. So muss jede neue Lösung bestehende Prozesse der Branche mitdenken und beispielsweise in die bereits bestehende IT-Infrastruktur integrierbar sein. 

Die Nutzerfreundlichkeit hat außerdem eine hohe Priorität, denn bei den Anwendern muss die digitale Lösung an Akzeptanz gewinnen und genutzt werden, damit sie zur Effizienzsteigerung beiträgt. 

Ziel ist es, möglichst viele Lösungen auf einer gemeinsamen Plattform zu bündeln. Daher benötigen digitale Produkte offene API-Schnittstellen zur sicheren Kommunikation. 

Ihr Besuch auf der Expo Real

Gern beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten zur Integration des digitalen Türzugangs von Kiwi. Besuchen Sie uns dafür vom 7. bis 9. Oktober auf der Expo Real in München, am Gemeinschaftsstand des BID (Halle B2, Stand 220). Wir freuen uns auf Sie!

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung