Die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz aus Hannover ersetzt bis Ende 2019 die Papieraushänge in allen ihren Treppenhäusern durch Digitale Bretter. Die interaktiven Bildschirme mit eingebauten PCs erleichtern die Kommunikation, sparen Kosten und werten die Häuser optisch auf.

Rund 4.200 eigene Wohnungen bewirtschaftet die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz in Hannover. Anfang 2015 fasste sie den Entschluss, Digitale Bretter als Kommunikationsmittel in ihren Treppenhäusern einzuführen. „Wichtig war uns eine interaktive Plattform, die nach unseren Bedürfnissen aufgebaut ist und die wir nach unseren Vorgaben optisch gestalten können“, sagt Christian Petersohn, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft. „Außerdem sollte dieser digitale Aushang einfach zu bedienen sein, damit er von den Bewohnern akzeptiert und genutzt wird.“ Das Wohnungsunternehmen entschied sich für das Digitale Brett der mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG.

  • „Was gibt es Neues bei meinem Vermieter?“
  • „Gibt es aktuelle Hinweise der Polizei, die mich betreffen?“
  • „Wann kommt der Ablesedienst?“
  • „Welche Arbeiten am Haus sind geplant?“
  • „Wie lauten die Notrufnummern?“

Auf alle diese Fragen haben die Digitalen Bretter in den Treppenhäusern der Kleefeld-Buchholz eine Antwort. Auch Informationen wie die Hausordnung oder Energiespartipps sind hinterlegt. Hinweise zur Verkehrssicherung im Gebäude oder amtliche Warnhinweise erhöhen die Sicherheit der Bewohner.

Mieterkommunikation 2.0: Informationen auf einen Blick und in Echtzeit

Die Inhalte lassen sich beliebig erweitern und den Bedürfnissen des Wohnungsunternehmens anpassen: Seit Dezember 2016 zeigt das Digitale Brett den Mietern der Kleefeld-Buchholz beispielsweise ständig aktuelle Informationen zum Nahverkehr an. So sehen sie bereits beim Verlassen des Hauses, wann die nächste S-Bahn fährt oder ob der Bus Verspätung hat. Diese Informationen fließen per Schnittstelle automatisch in das System ein. Seit 2017 können die Mieter Schäden in der Wohnung oder im Haus über das Digitale Brett an die Wohnungsgenossenschaft melden.

Ebenfalls seit 2017 im Einsatz ist das Modul „Von Mieter zu Mieter“. Wer einen Umzug plant oder eine Party feiert, kann seine Nachbarschaft mit dieser Funktion des Digitalen Brettes darüber informieren. „Wir haben für unsere Mieter mit dem Digitalen Brett auch schon nach entlaufenen Katzen gesucht, und zwar mit Erfolg“, erzählt Christian Petersohn.

Advertorial Mieterinfo 2.0: Information für die Nachbarn

Auch die Reinigungskräfte nutzen das Digitale Brett: Sie können sich mit einem persönlichen Code einloggen und angeben, wann die Treppenhausreinigung stattgefunden hat. Dies ist dann für die Mieter sowie für das Unternehmen einsehbar.

Vandalismussicher und nicht brennbar

Mittlerweile sind die allermeisten Häuser der Kleefeld-Buchholz mit Digitalen Brettern ausgestattet. Bis Ende 2019 soll der gesamte Bestand umgerüstet sein. Vandalismusschäden gab es bislang nicht. Das liegt auch an den robusten Edelstahl-Bildschirmen mit Sicherheitsglas, die bei den Brettern zum Einsatz kommen. Sie werden in Deutschland gefertigt und sind stoßfest, hitzebeständig sowie besonders langlebig. Eine Fertigungsvariante, das Modell „PhoenixTouch24“, wurde darüber hinaus als „nicht brennbar“ eingestuft. Für die Installation sind ein Stromanschluss und ein Internetzugang Voraussetzung – unabhängig vom Netzbetreiber.

Advertorial Mieterinfo 2.0: SüdSüdwest Baufeld
Neubauprojekt der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz: das SüdSüdWest in Hannover-Misburg

Neben der Investition in die Hardware muss die Wohnungsgenossenschaft eine monatliche Gebühr für Monitoring, Wartung und Software einkalkulieren. „Für uns ist diese Investition Teil eines Gesamtkonzepts zur Aufwertung des Bestandes. Die Treppenhäuser sehen aufgeräumter und hochwertiger aus“, erklärt Christian Petersohn. „Die Digitalen Bretter vereinfachen außerdem die Kommunikation mit den Mietern – keine Zettelwirtschaft mehr, keine Mitarbeiter, die herausfahren müssen. Und: Die Mieter können sicher sein, dass die Informationen im Treppenhaus von uns autorisiert sind.“

Bei der Kleefeld-Buchholz haben Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen Zugriff auf die Inhalte der Digitalen Bretter. Die Software dazu ist internetbasiert. Sie muss also nicht auf die einzelnen Computer geladen werden.

Die Erfahrungen sind bislang gut: „Der Verwaltungsaufwand hat sich deutlich reduziert. Außerdem ist sichergestellt, dass wichtige Informationen die Mieter auch tatsächlich erreichen. Lose Zettel gehen manchmal verloren, die Inhalte auf dem Monitor hingegen nicht“, sagt Petersohn. Über die Klickzahlen kann das Unternehmen sehr genau nachvollziehen, ob die Mieter die Digitalen Bretter auch wirklich nutzen. „Zunächst waren sie zurückhaltend. Aber mittlerweile wird das Angebot sehr gut angenommen.“

Digitale Bretter: Eine Alternative zur Mieter-App?

Wäre eine Mieter-App keine Alternative gewesen? Auch darüber hat die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz nachgedacht. Doch bisher ist die Reichweite der Apps noch begrenzt: Sie erreichen bei Weitem nicht alle Mieter. Das Digitale Brett hingegen ist für die Hausbewohner jeden Tag sichtbar. Und es funktioniert als Push- statt als Pull-Medium. Das heißt: Die Mieter müssen die Inhalte nicht aktiv anfordern. „Das lesen die Älteren genauso wie die Jüngeren, die zum Beispiel über das Mietermagazin schwer zu erreichen sind“, weiß Marcus Berbic, Geschäftsführer der mieterinfo.tv. Wenn die Mieter-App doch kommt, kann die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz sie mit der Software der Digitalen Bretter vernetzen, sodass die Inhalte auf verschiedenen Kanälen angezeigt werden können.

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