01.04.2015 | Wohnungswirtschaft

Dezentrale Energieversorgung: GeWoSüd realisiert BHKW

BHKW (vorne) und Spitzenlastkessel (hinten) in der Siedlung Lindenhof der GeWoSüd
Bild: BEA

Im historischen "Lindenhof" in Berlin-Tempelhof-Schöneberg haben die Genossenschaftliches Wohnen Berlin Süd eG (GeWoSüd) und die Berliner Energieagentur (BEA) ihr 10. gemeinsames Blockheizkraftwerk (BHKW) realisiert.

Im "Lindenhof" erzeugen jetzt drei BHKW Energie für rund 650 Wohnungen. Die historische Gartenstadtsiedlung aus den 1920er Jahren wird schrittweise modernisiert und soll ein Beispiel für das Zusammenspiel von Denkmalschutz und Klimaschutz liefern.

Sechs weitere BHKW und eine Photovoltaikanlage erzeugen in der GeWoSüd-Siedlung in Weißensee bereits seit vier Jahren Strom und Wärme für über 400 Wohnungen in 55 Häusern. In mehreren Wohnblocks der GeWoSüd in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Steglitz-Zehlendorf ist ebenfalls seit kurzem ein BHKW im Einsatz. An allen Standorten können die Bewohner den sogenannten "Kiezstrom" beziehen.

Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung sei eine zuverlässige Technologie, die den Mietern in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Kostenvorteile verschafft habe, sagte GeWoSüd-Vorstandsvorsitzender Norbert Reinelt. "Sie lässt sich hervorragend kombinieren mit energetischen Maßnahmen am Baukörper selbst, die wir Zug um Zug in unseren Beständen durchgeführt haben und weiter durchführen. Wir investieren in diesem Jahr rund acht Millionen Euro in den Erhalt und die Modernisierung unseres Wohnungsbestandes", so Reinelt.

Weitere Beispiele für Projekte zur dezentralen Energieversorgung finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Energieversorgung

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