Künftig wird viel digital laufen: Die Deutsche Wohnen stattet den Gesamtbestand mit dem schlüssellosen KIWI-Zugangssystem aus Bild: MaxFrost

Der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen hat eine Minderheitsbeteiligung am PropTech-Unternehmen KIWI erworben. Die Firmen arbeiten künftig zusammen: Die Deutsche Wohnen wird den Gesamtbestand von rund 17.000 Gebäuden mit insgesamt 160.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit dem schlüssellosen KIWI-Zugangssystem ausrüsten.

Der Kooperationsvertrag wurde bereits unterzeichnet. Das Projekt beginnt im dritten Quartal 2017 mit der Ausrüstung eines ersten Teilbestands in Berlin.

Auf dem Tag der Immobilienwirtschaft am 21. Juni in Berlin wurden die KIWI-Entwickler Dr. Claudia Nagel und Dr. Christian Bogatu für ihre kleine Revolution des Schlüsselmanagements (KIWI) als "Köpfe der Immobilienwirtschaft" ausgezeichnet.

Die Deutsche Wohnen will durch die Anwendung des Systems nach eigenen Angaben die Effizienz im Bestandsmanagement erhöhen und den Komfort für die Mieter verbessern. Dies sei außerdem ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung, teilte das Unternehmen mit. „Die Vorteile des schlüssellosen Zugangs zeigen die Chancen, die sich aus dem Digitalisierungsprozess in der Immobilienbranche ergeben", sagte Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG.

Bisher nutzen bereits die Berliner Wohnungsunternehmen Degewo und Gesobau das KIWI-System in ihren Gebäuden. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat ebenfalls eine Kooperation mit KIWI geschlossen.

 

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen, PropTech, Beteiligung

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